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Verfügbarkeit des Raspberry Pi soll sich 2023 drastisch verbessern

Mi., 12/14/2022 - 11:55

Aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei den Zulieferern ist der beliebte Mini-Computer Raspberry Pi derzeit nur eingeschränkt verfügbar. Der Raspberry Pi-Chef Eben Upton stellt jedoch eine Besserung in Aussicht.

Laut seinem Blog-Post hätte das Unternehmen zunächst rund Einhunderttausend Geräte beiseitelegen können, die man jetzt für das Weihnachtsgeschäft an anerkannte Händler abgibt. Verfügbar sind unter anderem die Modelle Zero W, 3A+, sowie der Raspberry Pi 4 in den Varianten mit 2 und 4 GB Hauptspeicher. Kaufinteressenten sollten zudem prüfen, ob sich ihr Projekt nicht auch mit dem Pico oder Pico W realisieren lässt. Diese Modelle seien laut Upton noch ausreichend verfügbar.

Des Weiteren kann sein Unternehmen die kommenden Liefermengen besser abschätzen. Im ersten Quartal 2023 ist zwar noch keine Besserung der Lage in Sicht, im zweiten Quartal sollen jedoch Stückzahlen verfügbar sein, wie vor der Pandemie. Ab der zweiten Jahreshälfte würden dann sogar „unbegrenzte“ Mengen bereitstehen.

Aufgrund der gestiegenen Produktionskosten sollen allerdings auch die Preise einiger Raspberry-Pi-Modelle steigen. Der Zero und Zero W kosten jeweils 5 US-Dollar mehr. Auch alle Varianten des Compute Module 4 stiegen um 5 US-Dollar. Beim Raspberry Pi 4 mit 2 GB hatte das Unternehmen vor einiger Zeit den Preis gesenkt. Hier erfolgte bereits die Rolle Rückwärts: Das Modell kostet wieder die ursprünglich verlangten 45 US-Dollar.

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Firefox 108.0 unterstützt WebMIDI-Schnittstelle

Mi., 12/14/2022 - 09:32

Der Browser Firefox bringt in seiner neuen Version 108.0 nur kleinere Änderungen mit. So öffnet ab sofort die Tastenkombination [Umschalt]+[Esc] den Process- beziehungsweise Task-Manager. Darüber hinaus verbessert Firefox 108 das sogenannte Frame Scheduling.

Damit erzielt der Browser einen besseren Punktwert im Benchmark MotionMark. Des Weiteren sind jetzt die Import Maps standardmäßig aktiviert. Mit ihnen können Web-Entwickler das Verhalten von JavaScript-Importen kontrollieren.

Firefox 108 kennt zudem die WebMIDI-Schnittstelle. Über sie können Webseiten beziehungsweise JavaScript-Programme (virtuelle) Musikgeräte ansteuern, die dem Standard Musical Instrument Digital Interface (MIDI) folgen.

Abschließend bietet der Browser einen neuen Mechanismus, über den Add-ons erweiterte Rechte erlangen und einige Sicherheitsbarrieren aushebeln können. Unter anderem ist es so möglich, einer Webseite Zugriff ein an angeschlossenes Gerät zu gewähren. Mehr zu diesen Site Permission Add-ons erläutert eine eigene Webseite.

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Kubernetes 1.26 wechselt auf CRI 1

Di., 12/13/2022 - 11:03

Mit der Veröffentlichung von Kubernetes 1.26 mit dem Codenamen Electrifying wird das Container Runtime Interface (CRI) in der stabilen Version 1 zum alleinigen Standard.

Begonnen hat die Umstellung auf das CRI mit der Einführung in Version 1.24 und der damit einhergehenden Abschaffung von dockershim. CRI sei damit die einzige unterstützte und dokumentierte Methode, über die Kubernetes mit verschiedenen Container-Runtimes interagiere, teilt das Projekt mit.

In Version 1.26 geht diese Umstellung noch einen Schritt weiter, indem die Unterstützung für CRI v1alpha2 nun entfällt. Das führe nun definitiv dazu, dass das Kubelet den Knoten nicht registriert, wenn die Container-Laufzeitumgebung CRI v1 nicht unterstütze, heißt es weiter. Das bedeutet etwa, dass containerd in Version 1.5 und älter in Kubernetes 1.26 nicht unterstützt werde. Wer etwa containerd verwende, müssen auf Version 1.6.0 oder höher umstellen, bevor eine Aktualisierung des Knoten auf Kubernetes v1.26 erfolge. Dies gelte auch für alle anderen Container-Laufzeiten, die nur v1alpha2 unterstützen.

Eine weitere Umstellung betrifft die Container-Image-Registry. Version 1.26 von Kubernetes sei die erste Veröffentlichung, die ausschließlich in der neuen registry.k8s.io veröffentlicht werde. In der nun veralteten k8s.gcr.io-Image-Registry werden keine Container-Images-Tags für v1.26 veröffentlicht, heißt es in der Ankündigung. Nur Images von Versionen vor Kubernetes v1.26 werden weiterhin in k8s.gcr.io  aktualisiert, heißt es weiter.

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Weihnachtsgeschenke werden überwiegend online gekauft

Di., 12/13/2022 - 09:39

Auch im Jahr 2022 werden in Deutschland Weihnachtsgeschenke meist online bestellt. 76 Prozent geben in einer repräsentativen Umfrage des Branchenverbandes Bitkom an, ihre Präsente in diesem Jahr online zu bestellen.

Im Jahr 2021 seien es ebenfalls 76 Prozent gewesen, berichtet der Verband. Der Corona-Effekt des vergangenen Jahres halte damit an. Im Dezember 2020 hatten 70 Prozent angegeben, online Geschenke zu kaufen. Im Jahr 2019 waren es 61 Prozent. Befragt wurden vom Bitkom 1005 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren.

Vor einem Jahr hätten 71 Prozent aus der Gruppe der Internet-Käufer ihre Weihnachtsgeschenke online gekauft, um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu minimieren. 22 Prozent sagen, dass sie sich erst im Zuge der Corona-Pandemie ans Online-Shopping gewöhnt haben und daher jetzt auch die Weihnachtsgeschenke online kaufen.

Der am häufigsten genannte Grund ist, dass man sich das Gedränge in den Läden ersparen wollen (62 Prozent), dass man besser Preise vergleichen können (62 Prozent) oder weil Produkte nicht im stationären Handel in der Nähe erhältlich seien (34 Prozent). 31 Prozent meinen, die Preise im Netz seien oft günstiger. 20 Prozent fällt es online leichter, sich Geschenkeideen zu holen.

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Schach-Engine Stockfish gewinnt Lizenzstreit gegen Chessbase

Di., 12/13/2022 - 09:38

Entwickler der freien Schach-Engine Stockfish haben im Rechtstreit mit dem deutschen Unternehmen Chessbase eine Einigung erzielt. Chessbase hatte die Engine in seinen proprietären Schachspielen verwendet, ohne die Regeln der GPL zu beachten.

Bereits im Jahr 2021 hatte Stockfish Klage gegen Chessbase erhoben. Chessbase habe Softwareprodukte unter proprietären Lizenzen an Kunden vertrieben, obwohl es sich dabei um Ableitungen von Stockfish handelte, lauete der Vorwurf. Die bemerkenswertesten Derivate seien die von Chessbase vertriebene Software Fat Fritz 2 und Houdini 6, heißt es zum Rechtstreit von der FSFE. Chessbase habe damit gegen zentrale Verpflichtungen der GPL-3.0 verstoßen, die sicherstellt, dass die Nutzer der Software über ihre Rechte informiert werden. Obwohl führende Entwickler von Stockfish ihre Lizenzierung von Stockfish an Chessbase beendet hätten, habe Chessbase weiterhin eine Reihe von Stockfish-Derivaten vetrieben.

In dem jetzt geschlossenen Vergleich zwischen Tord Romstad und Stéphane Nicolet, den führenden Entwicklern von Stockfish und ChessBase vor dem Landgericht München I (Az. 42 0 9765/21) wurde vereinbart, dass Chessbase Stockfish ein Jahr lang nicht mehr vertreiben darf, weder in ursprünglicher noch in modifizierter Form. Die Lizenzierung der Rechte an Stockfish unter der GPL v3 an Chessbase werde nach diesem Jahr wieder aufgenommen, vorausgesetzt, dass der Vertrieb von Stockfish oder seiner Derivate in dieser Zeit vollständig mit den Lizenzbedingungen der GPL-3.0 übereinstimme. Das beinhalte dann auch, dass alle Nutzer darüber informiert werden, dass ihre Verwendung von Stockfish in ihren Produkten der GPL-3.0 unterliegt. Zu diesem Zweck könne sich Chessbase von der Software Freedom Conservancy, einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in New York, die sich für Softwarefreiheit einsetzt, bescheinigen lassen, dass ihre Software mit der GPL-3.0 konform sei.

Chessbase werde zudem die Position eines Beauftragten für die Einhaltung von Freier Software schaffen und eine Domain (foss.chessbase.com) einrichten, die alle ihre Produkte auflistet, die freie Software enthalten.

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GFF verklagt Bayern wegen Zugang zu Geodaten

Mo., 12/12/2022 - 11:19

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) und der Journalist Michael Kreil haben beim Landgericht München eine negative Feststellungsklage gegen den Freistaat Bayern erhoben. Vorausgegangen war, dass das bayerische Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV) Strafanzeige gegen den Journalisten gestellt hatte.

Der Journalist Michael Kreil habe einen urheberrechtlich geschützten Datensatz geografischer Daten im Internet veröffentlicht, lautete die Klage des LDBV. Die Daten seien durch das Datenbankherstellerrecht, einer Regelung im Urheberrecht, geschützt und dürften deshalb nicht verbreitet werden, argumentierte das LDBV.

Kreil hatte in der Tageszeitung taz zu einer Recherche eine interaktive Karte veröffentlicht, die zeigen soll, dass der Bau neuer Windkrafträder in Deutschland und speziell in Bayern wegen der Abstandsregeln nahezu unmöglich sei.

Die Datenbank des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern (LDBV) enthalte die amtlichen Hauskoordinaten und Hausumringe, also die genaue räumliche Position aller Gebäude in Deutschland, teilt die GFF mit. Diese Datenbank sei mit öffentlichen Mitteln finanziert und bestehe aus Daten, die die Landesbehörden im Rahmen ihres amtlichen Vermessungsauftrags erfasse. Die Hälfte der Bundesländer stelle diese Daten bereits als Open Data für alle zur freien Nutzung zur Verfügung.

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Bundesnetzagentur schaltet Fake-Hotlines ab

Mo., 12/12/2022 - 10:28

Die Bundesnetzagentur hat laut einer Mitteilung mehrere Rufnummern abgeschaltet, die für betrügerische Fake-Hotlines genutzt wurden. Die betrügerischen Hotlines hätten vorgetäuscht, von verschiedener Fluggesellschaften zu stammen.

Die Betrüger hatten die Rufnummern auf gefälschten Internetseiten diverser Fluggesellschaften beworben, heißt es in der Mitteilung der Bundesnetzagentur. Die missbräuchlich genutzten seien über gängige Suchmaschinen auffindbar gewesen.

Die angeblichen Mitarbeiter der Fluggesellschaften hätten versuchten auf den falschen Hotlines Personalausweisdaten, Kontoverbindungen und Kreditkartendaten zu erlangen, heißt es weiter. Regelmäßig seien Betroffene aufgefordert worden, eine Software zur Ermöglichung von Fernzugriffen herunterzuladen. Teilweise wurden auch Zahlungen an unbekannte Dritte ausgelöst. Der Bundesnetzagentur sind Schäden zwischen 200 Euro und 5000 Euro bekannt.

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OpenShot 3.0: Stabiler und leistungsfähiger

Mo., 12/12/2022 - 10:06

Mit Version 3.0 des freien Videoeditors OpenShot versprechen die Entwickler mehr Stabilität und eine bessere Performance. Letzteres betrifft vor allem auch die Echtzeit-Wiedergabe von Videos.

Um die Preview-Wiedergabe zu verbessern, habe man sich in die Tiefen des Encoders begeben, heißt es in der Mitteilung. Dabei habe man den Decoder so umgestaltet, dass er widerstandsfähiger gegen fehlende Pakete und fehlende Zeitstempel arbeitet und besser erkennt, wenn Video- oder Audiodaten fehlen, so dass wir ohne Unterbrechung weitermachen können, teilt Jonathan Thomas Erfinder von OpenShot mit. Nebenbei seien in den vergangenen zwölf Monaten Dutzende von Fehlerkorrekturen und damit zusammenhängende Verbesserungen eingeflossen, die dazu beitragen, dass OpenShot mit mehr Videoformaten und Codecs zurechtkommt, insbesondere mit neueren, die eher auf Multi-Thread-Dekodierung angewiesen sind, wie etwa AV1, schreibt Thomas weiter.

Auch die Zeitleiste sei überarbeitet worden und bringe Verbesserungen für die Nutzung von OpenShot mit. OpenShot enthalt zudem neue Exportvorgaben, darunter Animated Gif, MP3 (nur Audio), YouTube 2K, YouTube 4K, MKV und mehr. Support gibt es auch für Blender 3.3.

In der Ankündigung sind weitere Verbesserungen genannt. Insgesamt sind in diese Version rund 1000 Änderungen eingeflossen, schreibt Jonathan Thomas.

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Android: Attacke über Bluetooth

Mo., 12/12/2022 - 09:49

Im Rahmen des Patchdays hat Android kürzlich eine kritische Sicherheitslücke geschlossen. Die Schwachstelle erlaubt es einem entfernten Angreifer, eigenen Code über Bluetooth auf einem Android-Gerät auszuführen. Dabei sind keine weiteren Rechte seitens des Angreifers erforderlich. Google gibt keine genauen Hinweise darauf, wodurch es zu der Sicherheitslücke kommt.

Neben diesem Problem wurden weitere teilweise kritische Schwachstellen  korrigiert. Unter anderem handelt es sich dabei um Remote-Code-Execution-Lücken (CVE-2022-20472, CVE-2022-20473, 20411), die ein entfernter Angreifer ausnutzen kann.

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EuGH: Google muss Links zu falschen Informationen löschen

Fr., 12/09/2022 - 12:09

Suchmaschinen wie Google müssen Links zu Webseiten mit Falschinformationen entfernen, so der EuGH. Die Beweise müssen die Betroffenen vorlegen.

Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) muss der Suchmaschinenbetreiber Google Links auf erwiesenermaßen falsche Informationen entfernen. Wenn eine Person nachweisen könne, dass eine Suchanfrage auf eine Website mit offensichtlichen Falschinformationen führe, müsse das Unternehmen die entsprechende Verlinkung löschen, so das Urteil der Richter (Rechtssache C-460/20).

Eine richterliche Entscheidung bedürfe es hierzu nicht, vielmehr reiche es aus, wenn die Betroffenen Beweise vorlegen würden, deren Zusammenstellung für sie zumutbar sei, heißt es in einer Pressemitteilung des Gerichts (PDF). Zuerst hatte die Tagesschau berichtet.

Geklagt hatte ein Ehepaar, das Geldanlagen anbietet. Über diese hatte eine US-Webseite kritisch berichtet. Diese sei unseriös und erpresse sie mit den falschen Behauptungen, die erst gegen Geldzahlungen gelöscht würden, behauptete das Ehepaar. Entsprechend forderten die beiden Google auf, die Artikel aus seinem Suchindex zu entfernen.

Das lehnte der Suchmaschinenanbieter jedoch ab, da die Faktenlage unklar sei. Daraufhin zog das Ehepaar vor Gericht. Verhandelt wird aktuell vor dem Bundesgerichtshof (BGH), der beim EuGH um eine Beurteilung der Sachlage nach EU-Recht gebeten hatte. Dieser hat mit seinem Urteil nun festgehalten, dass Links zu Falschinformationen aus Suchmaschinen zu löschen sind.

Der konkrete Fall des Ehepaares ist damit allerdings noch nicht entschieden. Hier muss der BGH entscheiden, ob das Ehepaar einigermaßen nachvollziehbar belegen kann, dass die Informationen auf der US-Webseite offensichtlich falsch sind. Dabei wird er sich an der neuen EuGH-Entscheidung orientieren.

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KDE Gear 22.12 bringt neue Features für Apps

Fr., 12/09/2022 - 11:30

Mit KDE Gear bringt das KDE-Projekt rund 100 Apps und Bibliotheken unter einen Hut. Mit Version 22.12 landen Updates für viele Anwendungen bei den Nutzern.

Die Entwickler schreiben, dass mit Gear 22.12 Kate ein herzliches Willkommen entrichtet, Dolphin mehr Auswahl bietet, und viele Apps ein hamburger-Menü servieren.

Der Dateimanager Dolphin sei nun in der Lage, Berechtigungen aus der Ferne zu verwalten. Eine weitere neue Funktion ist der Auswahlmodus. Ein Drücken der Leertaste oder der Weg über das Hamburger-Menü und das Kontrollkästchen “Dateien und Ordner auswählen” befördert eine Leiste an den oberen Rand der Dateiansicht. Dort kann der Nutzer auf Dateien und Ordner klicken und schnell und einfach die auswählen, mit denen er arbeiten möchten, heißt es in der Ankündigung.

Kate zeigt ein Willkommensfenster. Quelle: KDE

Dass Kate und KWrite, die Texteditoren von KDE, ein Willkommensfenster zeigen, wenn sie ohne geöffnete Dateien gestartet werden, ist ebenfalls neu. In dem neuen Fenster lassen sich unter anderem Datei erstellen oder eine vorhandene Datei aus einer Liste der zuletzt geöffneten Dateien oder von einem anderen Ort auf dem System öffnen.

Die Entwickler beschreiben das neue Tastaturmakro-Tool als wahrscheinlich nützlichste neue Funktion von Kate. Es lässt sich unter Einstellungen > Kate konfigurieren… > Plugins aktivieren und bietet Werkzeuge zum Aufzeichnen, Speichern und Wiedergeben von Makros. So lasse sich etwa eine lange Sequenz von Tastendrücken aufzeichnen, die häufig benötigt werden. Strg + Alt + K füge die Sequenz dann ein. Sequenzen lassen sich zudem benennen und speichern und in verschiedenen Sitzungen wiederverwenden.

Die Ankündigung nennt weitere Highlights und bebildert die neuen Features.

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Github macht minimale Zugeständnisse für Copilot

Fr., 12/09/2022 - 11:07

Das KI-Codingwerkzeug Copilot steht wegen möglicher Code-Kopien in der Kritik. Das Enterprise-Angebot von Github kann Kopien unterbinden.

Der zu Microsoft gehörende Code-Hoster Github startet sein Enterprise-Angebot für Nutzer des KI-Codingwerkzeugs Copilot. Bisher stand Copilot nur für den Gebrauch durch einzelne Nutzer bereit. Mit 19 US-Dollar pro Nutzer und Monat kostet dies etwa doppelt so viel wie das Angebot für Privatpersonen. Dafür soll es aber auch mehr Kontrollmöglichkeiten geben.

Die dabei wohl wichtigste Option dürfte sein, dass Copilot es im Unternehmenseinsatz ermöglicht, die Anzeige und Übernahme von Code-Vorschlägen für alle Nutzer zu unterbinden, sofern der Vorschlag Code aus öffentlich zugänglichen Repositorys auf Github entspricht.

Das dürfte eine direkte Reaktion auf die zahlreiche Kritik an Copilot sein, dass das Werkzeug einfach Code-Kopien vorschlägt und damit eventuell sogar Urheberrechte verletzt. Auch wenn die rechtlichen Fragen dazu noch nicht abschließend geklärt sind, sollte dies natürlich im Unternehmenseinsatz zwingend vermieden werden.

Eine Option von Copilot ermöglicht das Ausfiltern von Vorschlägen über 150 Zeichen, falls die Vorschläge identisch zu öffentlich verfügbarem Code sind. Die Erfahrung mit Machine-Learning-Modellen zeigt darüber hinaus, dass diese unter bestimmten Umständen und einer geschickten Wahl der Eingabe zur Ausgabe ihrer Trainingsdaten oder dazu sehr ähnlicher Daten bewegt werden können. Ob die nun verfügbare Option im Unternehmensangebot also reicht, muss sich zeigen.

Darüber hinaus verspricht Github den Kunden des Unternehmensangebot auch, den mit Copilot erstellten Code selbst nicht weiter zu verwenden. Dazu heißt es: “Wir behalten keine Codeausschnitte, speichern oder teilen Ihren Code nicht, unabhängig davon, ob die Daten aus öffentlichen Repositories, privaten Repositories, Nicht-GitHub-Repositories oder lokalen Dateien stammen.”

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Tor Browser 12.0 unterstützt Apple Silicon

Do., 12/08/2022 - 10:31

Mit Version 12.0 des Tor Browsers versprechen die Entwickler nun unter anderem native Unterstützung für Apple Silicon.

Man habe sich für die Plattformen x86-64 und ARM64, letzteres auch für Apples Chips, für ein universelles Binary entschieden und sei damit den Mozilla-Entwicklern gefolgt, heißt es in der Ankündigung. Die korrekte Version für die jeweilige Hardware werde dann automatisch beim Ausführen gewählt.

Firefox Extended Support Release 102 bilde gleichzeitig die Grundlage für Tor Browser 12.0, heißt es weiter. Die vergangenen Monate habe man damit zugebracht, die Funktionen von Firefox ESR 102 auf Vereinbarkeit mit den Sicherheits- und Datenschutzprinzipien von Tor Browser zu prüfen und damit in Konflikt stehende Funktionen zu entfernen.

Anwender, die Tor Browser in einer anderen Sprache als Englisch nutzen wollen, werden sich über die Mehrsprachigkeit des Browsers freuen. Die Entwickler haben alle unterstützten Sprachen in ein einziges Paket gepackt. Für neue Benutzer aktualisiere sich Tor Browser 12.0 automatisch, wenn er gestartet werde, um die Sprache dem System anzupassen. Sollte ein Upgrade von Tor Browser 11.5.8 erfolgen, versuche der Browser, die zuvor gewählte Anzeigesprache beizubehalten. Das Ändern der Sprache sei zuvor eine recht mühsame händische Aktion gewesen, heißt es in der Mitteilung. Trotz der Sprachpakete, die nun enthalten seien, habe sich der Download nur minimal vergrößert, heißt es weiter. In den Release Notes sind weitere Änderungen genannt.

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Call for Papers zur Secure Linux Administration Conference

Do., 12/08/2022 - 10:12

Für die 13. Secure Linux Administration Conference (SLAC), die vom 23. bis 25. Mai 2023 in Berlin stattfindet, hat Veranstalter Heinlein Support den Call for Papers gestartet. Bis 10. Januar suche man  Vorträge und Workshops zu allen Themen des sicheren Linux-Serverbetriebs im Rechenzentrum, teilt das Unternehmen mit.

Der Aufruf richtet sich an Praktiker, Entwickler und Strategen aus Community, Unternehmen und Behörden. Gesucht seien unter anderem Best-Practice-Vorträge zu Cloud-Computing, Virtualisierung, Orchestrierung, Konfigurationsmanagement, Mailservern, Monitoring, Verschlüsselung, IT-Security, Performance, Datenbank-Strategien, DevOps-Themen oder allgemeine „Best Practices“ der Server-Administration.

Die Vorträge und Workshops sollen Fachwissen und Erfahrungen, reine Produktpräsentationen und Marketing-Vorträge akzeptiere man nicht, heißt es weiter. Die Vortragszeit betrage jeweils zwischen 60 bis 90 Minuten. Für die Workshops stünden 3 bis 4 Stunden zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Konferenz und dem Call for Papers sind auf der Webseite der Konferenz abrufbar.

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CockroachDB 22.2 vereinfacht Migration

Do., 12/08/2022 - 09:38

Cockroach Labs, das Unternehmen hinter der Cloud-nativen verteilten SQL-Datenbank CockroachDB, hat Version 22.2 angekündigt. Die Datenbank steht seit Ende 2019 unter kommerzieller Lizenz, verbietet damit aber mehr oder minder nur das Angebot einer kommerziellen Version von CockroachDB as a Service.

In der neuen Version sei die Migration von Oracle, MySQL, SQL Server über das Schema Conversion Tool von Cockroach Labs hinzugekommen. Zudem unterstütze die REST-API als Verbindung zu CockroachDB jetzt PostgREST.

Die Workload-Performance optimieren und Probleme beheben sei nun über Intelligent Insights möglich, einer neuen End-to-End-Überwachungsfunktion. Die stelle über die Benutzeroberfläche Korrekturen bereit, die Entwickler per Klick in der Produktivumgebung ohne Ausfallzeiten anwenden können sollen, heißt es in der Ankündigung.

Als Vorschau sind benutzerdefinierte Funktionen (User-Defined Functions, UDFs) enthalten. Die sollen die Komplexität von Anwendungen reduziert und eine Datenbankmigrationen vereinfacht. Die UDFs erweiterten die PostgreSQL-Kompatibilität von CockroachDB und ermöglichten eine einfachere Migration von Legacy-Workloads zu CockroachDB. UDFs dienten gleichzeitig als Basis für eine neue Kategorie, die CockroachDB Distributed Functions. Diese seien kompatibel mit PostgreSQL und für die Unterstützung verteilter, horizontal skalierbarer Anwendungen konzipiert.

CockroachDB 22.2 kann man hier testen.

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DE-CIX bewältigt Netzwerk-Umstellung

Mi., 12/07/2022 - 11:13

Die Deutsche Commercial Internet Exchange (DE-CIX) hat bei ihren weltweiten Internetknoten das nach eigenen Angaben umfassendste Netzwerk-Upgrade der Firmengeschichte durchgeführt. Dabei habe DE-CIX seine Apollon-Plattform im Live-Betrieb auf „Peering LAN 2.0“ upgegradet.

Das Upgrade beinhalte neben der Verbesserung der Stabilität zusätzliche Sicherheitsfeatures und bringe auch die Umstellung auf Ethernet Virtual Private Network (EVPN) mit. Von EVPN sei ein reduziertes unnötiges Netzwerkrauschen auf der Plattform zu erwarten, was die Auslastung aller angeschlossenen Router senke und die Sicherheit der Internetknoten verstärke, teilt die DE-CIX mit.

Die auf den DE-CIX Internetknoten eingesetzte Version von EVPN basiere auf einer Erweiterung des Protokolls (RFC 9161) um zusätzliche Sicherheitsfeatures, die maßgeblich durch DE-CIX vorangetrieben wurden, heißt es in der Mitteilung weiter.

Die Arbeiten an der „Peering LAN 2.0“-Migration habe Anfang November mit der Umstellung an den Standorten Phoenix (Arizona) und Frankfurt begonnen und sei wurde in der Nacht zum 6. Dezember mit der Umstellung der letzten auf der Apollon-Plattform betriebenen, privaten „Closed User Groups (CUG)“ erfolgreich abgeschlossen worden.

Die „Peering LAN 2.0“-Migration sei innerhalb nächtlicher Wartungsfenster bei sonst normal laufendem Betrieb vonstatten gegangen. Das Team habe dafür das gesamte Peering-LAN aller umzustellenden Internetknoten virtuell in Software abgebildet und diese virtualisierte Umgebung zu Testzwecken genutzt. Dadurch konnten Auswirkungen der Neukonfiguration zunächst getestet werden, ohne in den laufenden Betrieb einzugreifen, teilt das Unternehmen mit.

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4MLinux 41.0 darf auf Btrfs-Partition liegen

Mi., 12/07/2022 - 10:17

Die neue Version 41.0 der schlanken Distribution 4MLinux frischt in erster Linie die enthaltenen Softwarepakete auf. Die Entwickler haben allerdings auch ein paar zusätzliche Programme spendiert. Darüber hinaus lässt sich das System auf einer Btrfs-Partition installieren.

Dabei kommt der Bootloader Syslinux zum Einsatz. Einen Wechsel gab es beim Video- und Audio-Player: Musik spielt ab sofort Audacious ab, um Videos kümmert sich der SMPlayer.

Vorinstalliert sind erstmals der FTP-Client Filezilla, die einfachen Malprogramme XPaint und GNU Paint, das SSD-Werkzeug „nvme“ sowie ein paar kleinere Spiele. Über eine sogenannte Erweiterung lässt sich zudem der HTML-Editor BlueGriffon hinzuholen.

4MLinux 41.0 aktualisiert zahlreiche Softwarepakete. Unter anderem gibt es LibreOffice 7.4.3, Firefox 107.0 und Chromium 106.0.5249, sowie VLC 3.0.17.3. Wer einen Server errichten möchte, bekommt Apache 2.4.54, MariaDB 10.6.11 und die beiden PHP-Versionen 5.6.40 und 7.4.33.

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Gnoppix 22.12 bietet weitere Sicherheitstools

Mi., 12/07/2022 - 10:07

Die Distribution Gnoppix kommt als Rolling-Release-Distribution und richtet sich mit den vorinstallierten Werkzeugen an Penetration-Tester und Sicherheitsexperten. Die neuen Startmedien wechseln auf Gnome 43.2 und bringen zusätzliche Tools mit.

Gnoppix entstand ursprünglich 2003 als Live-System mit Gnome-Desktop, das viele Anwender als Alternative zu Knoppix ansahen. Mit dem Erscheinen von Ubuntu stoppte das Team jedoch die Entwicklung. Im Jahr 2021 lebte das Projekt unter dem Codenamen GnoppixNG und mit einer neuen Ausrichtung wieder auf.

Mittlerweile handelt es sich um eine Rolling-Release-Distribution, die auf Kali Linux basiert. Sie richtet sich primär an Sicherheitsforscher und Pentester. Ein Schwerpunkt ist der Test von Web-Anwendungen, Gnoppix lässt sich aber auch als Desktop-System für die tägliche Arbeit nutzen. Als Desktop-Umgebung kommt weiterhin Gnome zum Einsatz. Gleichzeitig legen die Entwickler einen Fokus auf die Privatsphäre und ein anonymes Surfen im Internet.

Das jetzt veröffentlichte Startmedium bietet Gnome 43.2 und den Kernel der 6er-Reihe. Neu an Bord sind Gimp, der Clapper Musik-Player und der Gnome-Firmware Updater. Ebenfalls erstmals dabei sind der Nikto Webscanner, Nuclei, Deluge, Transmission, der Afrog Scanner, sandly-entropyscan und linkedin2username. Alle weiteren Änderungen listet die offizielle Ankündigung auf.

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Gimp kommt auf Apple Silicon

Di., 12/06/2022 - 12:08

Wie das Gimp-Team bekannt gibt, ist Gimp 2.10.32 für Apple-Hardware mit M1- und M2-Chips verfügbar.

Möglich macht dies ein Rebuild der vor einiger Zeit veröffentlichten Version 2.10.32 mittels der neuen MacPorts-basierten Infrastruktur des Projekts sowohl auf x86_64 (“MacOS auf Intel”-Architektur) als auch auf AArch64 (“MacOS auf Apple Silicon”).

Anwender sollten beachten, dass es entsprechend zwei Pakete gebe, eines für jede Architektur, und kein Universalpaket. Die Website versuche dann zwar zu erkennen, welcher Architektur zum Einsatz komme, sollte dies nicht gelingen, müsse der Nutzer darauf achten, die Version für die richtige Hardware zu wählen (“für Intel” oder “für Apple Silicon”).

Ein Update sei wegen der aktualisierten Abhängigkeiten insbesondere babl und GEGL auch den MacOS-Nutzern mit Intel-Hardware angeraten. Für MacOS auf Intel sei dann der aktuellen Fix für den Race-Condition-Bug erhalten, der manchmal zu Abstürzen von GIMP führe. Aus diesem Grund empfehlen wir allen MacOS-Nutzern – unabhängig von der Hardware – GIMP mit dieser Revision 1 von GIMP 2.10.32 zu aktualisieren, teilen die Gimp-Entwickler mit.

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Hubs: Mozilla übernimmt Active Replica

Di., 12/06/2022 - 11:12

Mozilla hat die Übernahme des auf Entwicklungen für ein Metaverse spezialisierten Unternehmens Active Replica bekanntgegeben.

Die Gründer von Active Replica, Jacob Ervin und Valerian Denis, schreiben in einem Statement zur Übernahme, dass es immer ihre Mission gewesen sei virtuelle Welten zu nutzen, um den Nutzern dort erquickliche Zusammenkünfte zu ermöglichen. Vom ersten Tag an haben wir daran geglaubt, dass das webbasierte Metaverse der Grundstein dafür sein wird, wie Menschen virtuell miteinander in Kontakt treten.

Von Mozilla heißt es, dass man das gesamte Team von Active Replica übernommen habe um ihre Erfahrung bei der Erstellung überzeugender virtueller Veranstaltungen der Community von Mozilla Hubs zur Verfügung zu stellen. Auf Mozilla Hubs könne sich Nutzer virtuell treffen und sich unterhalten.  Die Open-Source-Plattform bietet den Nutzern an, sich mit anpassbaren Avataren frei zu bewegen um etwa zu konferieren oder Meetings abzuhalten.

Active Replica bietet kommerzielle Services für Hubs an, etwa die Gestaltung von Räumen und Avataren und die Erstellung von Domains für die Communities.

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