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Open Source im professionellen Einsatz
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Sicherheitslücke: Drupal braucht Updates

Fr., 01/22/2021 - 12:33

Das freie Content Management System Drupal nutzt eine fehlerhafte Bibliothek eines Drittanbieters namens “pear Archive_Tar library”. Für das CMS öffnet die Bibliothek eine Lücke, über die Zugriff auf die Webserver zugreifen.

Der Angriff funktioniert laut den Entwicklern aber nur, wenn Drupal so konfiguriert ist, das der Upload von Archiven wie .tar, .tar.gz, .bz2 oder .tlz erlaubt ist. Die fehlerhafte Bibliothek ist für die Abarbeitung dieser Archive zuständig. Durch einen Bug beim Check von symbolischen Links eröffnet sich die Möglichkeit einer Directory-Traversal-Attacke.

Die Entwickler empfehlen dringen ein Update auf die aktuellen Drupal-Versionen 9.0.11, 8.9.13 oder 7.78. Vorsorglich weisen die Entwickler daraufhin, dass Versionen von Drupal 8, die älter sind als 8.9, keine Updates mehr erhalten Administratoren können als Workaround auch den Upload der komprimierten Archive abschalten

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Pico: Mikrocontroller von Raspberry Pi

Fr., 01/22/2021 - 12:05

Mit dem Raspberry Pi Pico hat die Stiftung hinter dem Mini-Rechner einen ersten Mikrocontroller in das Portfolio aufgenommen.

Der Raspberry Pi Pico kostet rund 4 US-Dollar und baut aut der Ankündigung der Foundation auf den neu entwickelten Chip RP2040. Der Pico eigne sich wahlweise als Standalone-Board für embedded Entwicklungen, als Gefährte des Paspberry Pi selbst oder für die ersten Schritte mit einem Mikrocontroller.

Der Pico bringt einen USB-1.1-Port mit, über den der Controller mit Skripten und Anwendungen versorgt werden kann. Der selbst entwickelte RP2040-Prozessor besteht aus einem Cortex-M0+Prozessor mit 133 MHz und zwei Kernen. Zwei MByte Speicher und 265 KByte SRAM kommen hinzu. Die CPU ist im 40-Nanomeer-Prozess gefertigt. Der Mikrocontroller bringt zudem eine GPIO-Schnittstelle mit. Von den 30 GPIO-Pins lassen sich vier für analogen Input nutzen. Der Pico unterstützt die Sprachen C und Micropython. In der Ankündigung sind weitere Informationen verlinkt. Die Foundation stellt zudem eine Dokumentation zur Verfügung.

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OpenSuse Leap verschmilzt mehr mit SLE

Fr., 01/22/2021 - 11:36

OpenSuse Leap wird mit dem kommenden Release 15.3 noch enger mit Paketen und Buildprozess von Suse Linux Enterprise (SLE) verschmelzen. Gab es bisher schon weitgehende Gemeinsamkeiten, existierten immer noch zwei Build-Prozesse. Das soll sich ändern.

In einem Blogbeitrag beschreiben die OpenSuse-Macher die Änderungen für das kommende OpenSuse Leap 15.3. Bereits in den vergangenen drei Releases hatte OpenSuse Leap sich die Quellen mit SLE geteilt. Es gab dabei ein gemeinsames Set an Core-Paketen. Daneben gab es einen Package Hub für SLE, über den sich Nutzer weitere zusätzliche Pakete installieren konnten. Der Package Hub stellte dabeidas Community-Repository dar, Suse supportete die dort enthaltenen Pakete nicht direkt, sondern überlässt das der Community. Pakete aus dem Package Hub erfuhren dabei zum Teil schnellere Updates oder waren mit unterschiedlichen Support-Levels ausgestattet. Das komplette OpenSuse Leap hatte die Core-Pakete und die Paket-Liste aus dem Package Hub bereits offiziell dabei. Das bedeutete, dass OpenSuse Leap und SLE zwar die selben Paktequellen nutzten, aber verschiedene Binary RPMs.

Der Prozess der vergangenen drei Versionen von Leap. Quelle: Opensuse

Das soll sich nun ändern. Mit OpenSuse Leap 15.3 nutzen die beiden Distributionen gemeinsame Quellen und Leap wird aus den Binary RPMs von SLE gepackt, plus einigen Leap-spezifischen Branding- und Konfigurations-Beigaben. Mit der Binay-Gleichheit will Suse einen einfacheren Migrationspfad zwischen Leap und SLE. Zudem sollen Synergien genutzt werden und die Kompatibilität sich verbessern. Zu den Umstellungen gibt es eine FAQ von OpenSuse.

Der neue Prozess mit gemeinsamen Binaries. Quelle: OpenSuse

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DFN-CERT verschiebt Konferenz

Do., 01/21/2021 - 13:43

Das DFN-CERT, der Veranstalter der 28. DFN-Konferenz “Sicherheit in vernetzten Systemen”, gibt bekannt, dass die Veranstaltung aus verschiedenen Gründen verschoben wird. Sie findet jetzt nicht Anfang Februar, sondern vom 15. bis 18. März 2021 statt — auch zu diesem Termin als reine Online-Veranstaltung. Themen und Referenten bleiben dieselben, die bereits angekündigt worden waren.

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Bundesnetzagentur sperrt 2020 über 2100 Online-Angebote

Do., 01/21/2021 - 11:22

In ihrer Funktion als Marktwächter hat die Bundesnetzagentur im Jahr 2020 insgesamt 2142 Online-Produktangebote sperren lassen, teilt die Behörde mit. Von diesen Sperrungen seien über 21 Millionen Produkten betroffen gewesen.

Die Marktüberwachung sei im Jahr 2020 wegen der Corona-Pandemie verstärkt auf den Online-Verkauf konzentriert gewesen, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Über das Internet gelangen weiterhin großen Mengen unsicherer Produkte auf den deutschen Markt, sagt der Präsident.

Wie im Vorjahr lag der Fokus 2020 auf der Überwachung von Händlern, die extrem hohe Stückzahlen im Internet anboten. Insgesamt habe die Bundesnetzagentur dabei 2142 Produktangebote ermittelt, die den europäischen Vorgaben nicht entsprachen. Im Vorjahr seien 1027 Angebote und damit 3,5 Millionen Produkte gesperrt worden.

Für eine Sperrung reichen formale Mängeln wie das Fehlen einer deutschen Bedienungsanleitung oder einer unzureichenden Kennzeichnung. Es seien aber auch Produkte aufgefallen, die Funkstörungen oder elektromagnetische Unverträglichkeiten verursachen und in der EU nicht vertrieben werden dürfen, meldet die Bundesnetzagentur. Unter den mehr als 21 Millionen Geräten hätten sich über sieben Millionen Babyüberwachungsgeräte befunden, denen keine deutsche Bedienungsanleitung beilag und die Kennzeichnungsmängel aufwiesen, so die Agentur.

Auffällig seien auch mehr als eine Million Funkfernbedienungen (etwa für Garagentorsteuerungen) gewesen, die sicherheitsrelevanter Funkdienste durch falsche Frequenznutzung gestört hätten.

Die Marktüberwachung im Einzelhandel sei wegen der Corona-Pandemie nur bedingt möglich gewesen, teilt die Bundenetzagentur mit. Die von der Bundesnetzagentur geprüfte Anzahl von Gerätetypen im deutschen Einzelhandel lag mit 3100 deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Gleiches gilt für die vom Zoll gemeldeten Warensendung. 8800 Meldungen machte der Zoll. Es sei in rund 95 Prozent der Fälle keine Freigabe der Produkte für den deutschen Markt erfolgt. Insgesamt seien davon rund 200.000 Produkte betroffen gewesen.

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Red Hat erweitert kostenlose RHEL-Developer Lizenz

Do., 01/21/2021 - 10:57

Dass der amerikanische Linux-Spezialist Red Hat vor einiger Zeit Umstellungen bei der Distribution CentOS angekündigt hat, sorgte für Unmut. Jetzt bietet Red Hat mit einer erweitertem Developer Programm sein Enterprise Linux in einer erweiterten kostenlosen Lizenz an.

Statt bislang auf einer Maschine darf RHEL im Zuge dieser Lizenzänderung für Developer auf 16 Systeme im produktiven Einsatz. Damit stelle man für kleinere Produktiveinsätze eine kostenlose aber auch selbst zu pflegende Version von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) zur Verfügung, teilt Red Hat mit.

Für die Anmeldung für das neu aufgelegte Programm genüge ein kostenloser Red Hat Account oder ein Single-Sign-on über GitHub, Twitter oder Facebook um RHEL herunterladen zu können und Updates zu erhalten. Es sei nichts weiter nötig und es handle sich um kein Sales-Programm. Teilnehmer würden also nicht von Sales-Mitarbeitern kontaktiert.

Es sei zudem möglich, RHEL im Rahmen des erweiterten Proramms auch auf Public Clouds wie AWS, Google Cloud Platform und Microsoft Azure zu betreiben. In dem Fall würden nur die Kosten der jeweiligen Cloud-Anbieter anfallen, das Betriebssystem sei kostenlos für die Entwicklungs-Einsätze und für die kleinen Produktionen mit bis zu 16 Systemen.

Red Hat unternimmt den Schritt, um Kritik aus der Community abzufedern. Wie berichtet hatte Red Hat hat angekündigt, dass das vom Unternehmen seit 2014 finanziell und personell geförderte CentOS in der derzeitigen Form nicht weiter geführt wird. Aus dem derzeit als Red-Hat-Nachbau angelegten CentOS wird CentOS Stream. Entscheidender Unterschied: Statt wie bisher als stabile Distribution auf die Red-Hat-Enterprise-Versionen zu folgen, ist CentOS Stream dann der Upstreamzweig, der Red Hat Enterprise Linux voraus ist. Nutzer beklagten damit den Wegfall einer stabilen und kostenlosen Distribution zugunsten einer von den Kritikern als Betatest bezeichneten Version.

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Tuxedo bringt schlankes InfinityBook S 15

Do., 01/21/2021 - 10:33

Mit dem InfinityBook S 15 will der deutsche Linux-Hardware-Spezialist Tuxedo ein 15,6-Zoll-Gerät anbeten, das mit Gehäusemaßen eines 14-Zoll-Notebooks lockt.

Zumindest waren die Abmessungen des InfinityBook S 15 von 357 x 220 x 20 Millimeter vor einigen Jahren noch Standard bei den 14-Zöllern, teilt Tuxedo mit. Ein äußerst schmaler Bildschirmrahmen macht es möglich. Auch das Gehäuse sei kleinstmöglich gewählt und ermögliche mit 1,74 Kilogramm ein geringes Gewicht für diese Klasse.

Zum Einsatz kommen, je nach Konfiguration des Kunden, ein Core i5-1135G7 oder ein Core i7-1165G7. Die Grafik übernimmt die iGPU Iris Xe Graphics mit 96 Execution Units (Core i7) oder. 80 EUs (Core i5). An Speicher sind 64 GByte 3200 MHz DDR 4 in zwei Slots verbaut.

Das Scharnier hebt das Notebook für mehr Ergonomie um einige rad an. Quelle: Tuxedo

In Sachen Ergonomie sollen die Scharniere sorgen, die die hintere Kante des Displaydeckels als Standfuß nutzen und so das Notebook in einem Winkel von 2,3 Grad anheben. Ein weiteres Plus dieser Scharniere soll eine bessere Belüftung der Hardware sein und damit ein leiserer Betrieb.

An Schnittstellen sind ein Thunderbolt 4 / USB 4.0 Anschluss verbaut, USB Power Delivery dient zum Laden des Notebooks und ein integriertem DisplayPort steuert bis zu zwei Monitore (4K /60Hz) an. Drei weitere USB-Schnittstellen, HDMI, ein LAN Port ein 2-in-1 Kopfhörer- / Mikrofon-Anschluss und ein 6-in-1 Kartenleser runden das Angebot ab.

Die Basiskonfiguration des InfinityBook S 15 startet bei einem Preis von rund 940 Euro mit einem Full-HD-IPS-Display, Intel Core i5-1135G7 mit Intel Iris Xe Graphics, 8 GByte DDR4-RAM und einer 250 GByte Samsung 860 EVO.

Bislang kann das Notebook nur vorbestellt werden, die Auslieferungen beginnen Ende Februar 2021, teilt Tuxedo mit.

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Mobian Community Edition des PinePhones vorbestellbar

Mi., 01/20/2021 - 12:49

Das auf Mobian, dem Debian für mobile Geräte aufbauende Linux-Smartphone PinePhone ist laut Anbieter Pine64 in zwei Versionen vorbestellbar.

Bei den beiden Hardware-Konfigurationen handelt es sich um eine mit 2 GByte RAM und 16 GByte eMMC für 149 US-Dollar und eine weitere mit 3 GByte RAM und 32GByte eMMC. Zudem ist dort ein USB-C-Dock im Bundle enthalten. Das Dock biete 10/100 Ethernet-Anschluss, zwei USB-A-Ports, HDMI-Video Output und Power-in via USB-C. Der Preis für diese Konfiguration beträgt 199 US-Dollar. Vom Kasufpreis gehen jeweils zehn Dollar an das Mobian-Projekt.

Das Smartphone selbst misst 160 x 77 x 9 Millimeter und wiegt 185 Gramm. Das 6-Zoll-Display löst mit 1440×720 Pixel auf. Als Prozessor kommt ein ARM Cortex A-53 (64-bit Quad-Core 1,2 GHz) zum Einsatz. Die Hauptkamera liefert 5 Megapixel, die vordere Kamera zwei Megapixel. Im Store von Pine64 sind die PinePhone Mobian Community Edition mit Bundle und die günstigere Version ohne Dock vorbestellbar. Die Auslieferung soll Mitte Februar erfolgen.

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Status-Report von FreeBSD

Mi., 01/20/2021 - 12:25

In ihrem Bericht über die Aktivitäten im vierten Quartal 2020 kann die FreeBSD-Foundation diverse Fortschritte in der Entwicklung des Betriebssystems vermelden.

Zu den Verbesserungen an verschiedenen Ecken des OS zählt der Bericht den Zstd-Support in Open ZFS und die Weiterentwicklung des Linuxulator (GNU/Linux-Binary-Compatibility-Layer) für mehr Kompatibilität. Nicht zuletzt sei auch die Testlab-Infrastruktur ausgebaut worden. Dazu seien fünf Server angeschafft worden. Weitere Server habe man für die Build-Prozesse und als Ersatz für den alten PKG-Server angeschafft, teilt die Foundation mit.

Im vierten Quartal seien die Mitarbeiter der Foundation auch damit beschäftigt gewesen, die CI-Infrastruktur zu verbessern und einem Monitoring zu unterziehen. Ein weiteres Betätigungsfeld seien die Arbeiten an der VCS-Migration gewesen, um den Wechsel von Subversion zu Git voranzubringen. Der umfangreiche Bericht liegt bei FreeBSD zum Nachlesen bereit.

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Univention Summit 2021 virtuell

Mi., 01/20/2021 - 12:02

Die diesjährige Hauskonferenz des Bremer Open-Source-Spezialisten Univention findet wegen der Corona-Pandemie am 28. Januar digital statt. Der Summit verspricht Vorträge und Neuigkeiten rund um Digitale Souveränität und Open Source Software.

Das Thema Digitale Souveränität für Unternehmen, den Bildungsbereich und die öffentliche Verwaltung sei aktueller denn je und stehe im Mittelpunkt des Univention Summits 2021, teilt der Veranstalter mit. Entsprechend seien auf der Agenda die Entwicklung eines Open-Source-Web-Arbeitsplatzes für die öffentliche Verwaltung und der Sovereign Cloud Stack (SCS) der offenen IT-Infrastruktur von Gaia X zu finden.

Zu den Top-Referenten zählt Veranstalter Univention unter anderem Rafael Laguna de la Vera, den Direktor der Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND. Zudem sind Vorträge zur hauseigenen Software Univention Corporate Server (UCS) und UCS@school im Angebot. Der Zugang zur Univention Summit Online-Konferenz und dem Ausstellerbereich kostet 30 Euro.

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Node.js: AWS baut neues Open-Source-Design mit React

Di., 01/19/2021 - 16:54

Für seine .Net-Portierungswerkzeuge erstellt AWS eine eigene Design-Bibliothek. Das Team plant ein “neues Open Source Design System”.

Das Entwicklungsteam bei AWS plant offenbar die Arbeit an in einem komplett neuen Design- und UI-Framework, das Open Source sein soll. Das schreiben zumindest die Beteiligten in der Ankündigung des AWS UI, einer Sammlung von React-Komponenten, die nun erstmals verfügbar sind. Die Veröffentlichung sei dabei lediglich der erste Schritt hin zu dem neuen Designsystem.

Erstellt hat AWS seine AWS-UI-Bibliothek für die Oberfläche seines Portierungsassistenten für .Net und dies nun eben als Open Source veröffentlicht. Die Grundlage des Portierungsassistenten ist bereits länger als Open-Source-Software verfügbar. Die Cloud-Sparte von Amazon bietet damit ein Werkzeug an, das Anwendungen untersucht, die mit dem alten .Net Framework erstellt wurden und bietet Vorschläge zur Portierung auf das neue .Net Core an. AWS zielt mit dem Werkzeug offenbar auf die Nutzung unter Linux, das eine bessere Leistung als Windows liefere.

Bei der grafischen Oberfläche der Anwendung, die nun ebenfalls als Open Source verfügbar ist, handelt es sich laut der Ankündigung um eine React-Anwendung, die auf dem Electron-Framework aufbaut. Das AWS UI lässt sich demnach nutzen, um plattformübergreifende Desktop-Anwendungen zu erstellen. Die dafür genutzten React-Komponenten sollen außerdem das Erstellen von “intuitiven, reaktionsschnellen und barrierefreien Web-Anwendungen” ermöglichen.

Die nun verfügbaren React-Komponenten des AWS UI stehen unter der Apache-Lizenz. Sie sind außerdem dafür gedacht, zusammen mit weiteren Komponenten verwendet zu werden, die sich alle im NPM-Paketarchiv befinden. Trotz der Ankündigung heißt es nun in der Beschreibung auf Github, dass der Code des AWS UI noch nicht vollständig als Open Source bereitsteht und die Dokumentation noch fehlt. Die Beteiligten empfehlen derzeit deshalb, für Details zu Komponenten und Parametern direkt in die Node_modules zu schauen.

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Tor-Update auf neue Firefox-ESR-Version

Di., 01/19/2021 - 16:05

Die neue stabile Version des anonymisierenden Tor Web-Borwsers beinhaltet unter anderem ein wichtiges Sicherheitsupdate, da die Version auch eine Aktualisierung auf Firefox ESR 78.6.1 enthält. Dieses Update betrifft alle Desktop-Varianten des Browsers. In Firefox ESR wurde kürzlich eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2020-16044) korrigiert. Der Tor Web-Browser aktualisiert nun auch auf die Version 78.6.1, um die Schwachstelle auch aus dem Tor Browser zu entfernen. Aufgrund dieser Sicherheitslücke können entfernten Angreifer durch manipulierte SCTP (Stream Control Transmission Protocol)-Pakete unter Umständen Befehle auf betroffenen Systemen ausführen. Dabei erhält der Angreifer die Rechte des Browser-Nutzers.

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Cloud-Branchentreffen im März

Di., 01/19/2021 - 11:55

Das CloudFest 2021, ein Event, das alljährlich als Branchentreffen der Cloud- und Hosting-Community fungiert, findet in diesem Jahr vom 23.-25. März als Online-Event statt. Geplant sind Vorträge in den Themenkategorien The Intelligent Cloud, Web Pros in the Cloud und The secure Cloud. Zu den Referenten gehören unter anderem der Linked-In Mitgründer und CEO Oleg Stavitsky, oder der frühere britische Geheimdienstchef Sir Alex Younger.

Eine neuartige digitale Plattform wird rund um die Uhr neben den Breakout-Sessions den Teilnehmern auch Möglichkeiten bieten, ihre persönlichen Netzwerke zu erweitern. Anmeldungen sind über diese Webseite  möglich. Die Teilnahmegebühren folgen dem Pay-what-you-want-Konzept.

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Berliner Lehrkräfte bekommen freies Cloud-Office

Di., 01/19/2021 - 11:19

Die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) stellt die Lehrkräfte Berlins auf die Kommunikationslösung des deutschen E-Mail-Spezialisten mailbox.org um.

Die Lehrkräfte sollen damit eine Cloud-Lösung zur Verfügung haben, die ein dienstliches E-Mail-Postfach mit Kalender und Adressbuch enthält, nebst Office Suite, Datei-Speicher und DSGVO-konforme Videokonferenzen.

Laut mailbox.org läuft bereits eine Pilotphase mit den ersten Schulen. Später sollen alle 33.000 Berliner Lehrkräften die Dienst-E-Mail zur Verfügung stehen. Mailbox.org sei dank offener Schnittstellen in das vorhandene Berliner Schulportal integriert. Postfächer und Zugänge seien damit von der Senatsverwaltung selbst zu administrieren, teilt der Anbieter mit.

In Sachen Datenschutz und -sicherheit sieht sich mailbox.org Lösungen von Microsoft und Google überlegen. Es gebe keine Auswertung von Nutzerdaten und keine Weitergabe an Dritte. Persönliche Informationen erhebe man lediglich zur Vertragserfüllung. Daten wie E-Mails, Kontakte und Dateien seien ausschließlich in Deutschland gespeichert.

Das Cloud-Office von mailbox.org basiere auf in Deutschland entwickelter Open-Source-Software, teilt der Anbieter mit. Die notwendige Technik betreibe mailbox.org mit eigener IT-Infrastruktur in zwei deutschen Rechenzentren.

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GNU Radio 3.9.0.0 modernisiert Unterbau

Di., 01/19/2021 - 10:52

Mit der Veröffentlichung von GNU Radio 3.9.0.0 können die Entwickler des Programmiertools für Software Defined Radio (SDR) zukunftsweisende Änderungen vermelden und den Wegfall von problematischen Altlasten in Form von Abhängigkeiten, etwa von Python 2.Entwickler Marcus Müller spricht in seiner Ankündigung auf der Mailingliste von wegweisenden Änderungen für die künftige Entwicklung von Gnu Radio und des zugehörigen Ökosystems. Zudem habe es große Verbesserungen an der Wartbarkeit des Codes gegeben. Von diesen Fortschritten könne das Projekt die kommenden Jahre zehren.

Müller hebt die großen Anstrengungen der Entwickler bei der Arbeit an PyBind, der Modernisierung von CMake und den umfangreichen Aufräumarbeiten bei C++, der Fehlerbehebung und den Arbeiten an der CI-Infrastruktur hervor.

Mit der PyBind11, das SWIG ersetzt, würden Entwickler von Out-of-tree-Modulen (OOT) eine Überraschung erleben, schreibt Müller. Wer SWIG (Simplified Wrapper and Interface Generator) gewohnt sei, müsse nun zwar mehr coden, dennoch sei weniger Code fehleranfällig und wenn, dann seien die Breaks einfacher zu verstehen.

In der Ankündigung sind weitere Änderungen und Neuerungen genannt. Der Code ist bei Gnu Radio zu finden.

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Nano 5.5 bietet eine optionale Minibar

Di., 01/19/2021 - 10:20

Der Texteditor Gnu Nano 5.5 tauscht mit der Option “set minibar” die Titelleiste gegen eine Statusleiste. Des Weiteren lässt sich in der neuen Version die Farbkombination des Prompts ändern und das Suchergebnis markieren.

Die Minibar präsentiert den Dateinamen (nebst einem Sternchen, sofern die Datei verändert wurde), die aktuelle Zeile und Spalte des Cursors, das Zeichen unter dem Cursor, die normalerweise von “–stateflags” angezeigten Flags, sowie den Prozentsatz des Puffers über dem Cursor.

Mit “set promptcolor” ändern Anwender die Farbkombination der Prompt Bar. Sie soll sich so vor allem optisch besser von der Minibar abheben. Mit der Option “set markmatch” hebt Nano 5.5 das Ergebnis einer Suche hervor. Dabei unterdrückt der Texteditor die Anzeige des Cursors, bis der User eine Taste drückt.

Abschließend heißt “nowrap” jetzt “breaklonglines” und die Entwickler haben die Unterstützung für Slang gestrichen. Sämtliche Neuerungen listen die Release Notes auf.

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Paketlieferung: Umfrage zu den Erfahrungen

Di., 01/19/2021 - 10:16

Der Online-Handel boomt und damit auch die Paketlieferungen. Der IT-Verband Bitkom hat Nutzer nach ihren Erfahrungen mit Online-Bestellungen und Lieferungen gefragt. Viele Nutzer beklagen Verspätungen.

1103 Internetnutzer ab 16 Jahren, darunter 1.055 Online-Käufer, hat der Bitkom befragt. Die Umfrage sei damit repräsentativ, teilt der Verband mit. Die Frage lautete: „Wenn Sie an Ihre vergangenen Online-Bestellungen bzw. Lieferungen denken. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?“

Als größtes Problem bezeichnen die Befragten eine verspätete Lieferung. Mehr als drei Viertel (78 Prozent) der Online-Shopper haben dies schon einmal erlebt, davon jeder zehnte (11 Prozent) häufig und 67 Prozent selten.

Zwei Drittel (67 Prozent) haben die Erfahrung gemacht, dass das Paket beim Nachbarn oder im Paketshop abgegeben wurde und der Bote gar nicht erst bei ihnen geklingelt hat und des obwohl sie im Homeoffice gearbeitet haben und zu Hause waren. Jedem Fünften (22 Prozent) passiert dies häufig – und 45 Prozent selten.

45 Prozent ärgern sich über unfreundliche Boten – neun Prozent häufig und 37 Prozent selten. Die Jüngeren stören sich laut Umfrage daran mehr als die Älteren: Bei den 16- bis 29-Jährigen liegt dieser Anteil mit 60 Prozent der Online-Shopper, die sich über mangelnde Freundlichkeit der Lieferanten mokieren, deutlich höher als bei den Senioren ab 65 Jahren (36 Prozent), teil der Verband mit.

Auf den Balkon geworfen, in der Mülltonne deponiert oder ins Gemüsebeet gelegt: Ungewöhnliche Ablagemöglichkeiten haben Lieferanten bereits bei 38 Prozent der Online-Shopper gewählt. Bei 7 Prozent ist dies schon häufiger geschehen, bei 31 Prozent nur selten.

“Ihre Sendung wurde abgegeben bei…?” Jeder fünfte Online-Shopper (21 Prozent) hat mitunter Schwierigkeiten, undeutliche Notizen des Boten auf dem Lieferschein zu entziffern. Jedoch nur bei 3 Prozent ist dies häufig der Fall, bei 18 Prozent selten.

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Corelium bootet Linux auf Apples M1-ARM-Prozessor

Mo., 01/18/2021 - 12:10

Dem auf Virtualisierungen für ARM-Geräte spezialisierten Unternehmen Corellium ist es eigenen Angaben nach gelungen, den Linux-Kernel auf Apples neuem M1-Prozessor zu booten.

Corellium setzt dabei auf das Projekt Sandcastle. In der nun via Twitter gezeigten Version mangelt es noch an vielen Ecken und Enden. Unterstützt sei derzeit nur ein Core und keine USB-Anbindung. Die Kernel-Version ist mit 5.4.14 angegeben.

Linux auf Apples M1. Quelle: Corellium

Mit diesem ersten Bootvorgang geht Corellium beim Versuch, die M1-Prozessoren für Linux tauglich zu machen in Führung. Wie berichtet hat auch das Projekt Asahi Linux die Absicht, Linux auf Apple-Geräte mit den M1-Chips zu portieren. Das Projekt hat Linux-Entwickler Hector Martin initiiert. Es steckt derzeit aber noch in den Kinderschuhen und hat unter anderem mit dem Reverse Engineering der GPU begonnen. Für Hector Martin ist das Verständnis des Grafikprozessors die wichtigste Aufgabe beim Reverse Engineering.

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GCC-Frontend für Rust geplant

Mo., 01/18/2021 - 11:41

Entwickler Brad Spengler mit seinem Unternehmen Open Source Security und weiteren Firmen die Finanzierung eines Rust-Compiler gesichert, der auf der GNU Compiler Collection (GCC) basiert. Spengler verspricht sich damit eine bessere Nutzung von Rust unter anderem im Linux-Kernel.

Brad Spengler ist durch seine Entwicklungen am Linux-Patch Grsecurity bekannt. Wie er kürzlich in einem Blogbeitrag bekannt gab, hat die Idee, ein GCC-Frontend für Rust zu entwickeln, im vergangenen Jahr ihren Anfang gemacht. Damals habe Nick Desaulniers von Google auf der Kernel-Mailingliste angeregt, die Möglichkeit von Rust-Support im Linux-Kernel zu diskutieren. Dabei sei er sofort auf Einwände gestoßen, weil Rust auf „rustc/LLVM“ zum Kompilieren setze, der Kenrel aber maßgeblich auf GCC.

Um diese Hürde zu nehmen, habe man dazu aufgerufen, ein Frontend für GCC zu entwickeln. Diesem Aufruf seien nun genügend Sponsoren gefolgt, um eine Vollzeitentwicklung zu garantieren, so Spengler. Dafür habe man Philip Herron gewinnen können, einen Entwickler, der schon in diese Richtung gearbeitet habe, so Spengler. Die Entwicklung soll unabhängig von den beteiligten Firmen stattfinden. Auf Github sind die Fortschritte dokumentiert. Weitere Beteiligung sei erwünscht, so Spengler.

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Telekom nimmt die Access 4.0- Plattform in Betrieb

Mo., 01/18/2021 - 11:19

Die Deutsche Telekom hält mit Access 4.0 (A4) eine auf Open-Source aufbauende Plattform für offene, disaggregierte und Mikroservice-basierte Technologien vor. Access 4.0 ist auf den breitbandigen Internetzugang für FTTH/B ausgelegt und bedient nun einen ersten Kunden.

Mit Access 4.0 sieht sich dieDeutsche Telekom auf dem zum software-basierten Telekommunikationsanbieter., wie Walter Goldenits, CTO Telekom Deutschland erklärt. Dass Access 4.0 derzeit in erster Linie auf den breitbandigen Internetzugang der Deutschen Telekom für FTTH/B ausgerichtet sei, markiere nur den Anfang der Entwicklung, teilt die Telekom mit. Die zugrunde liegende A4-Plattform soll zukünftig auch On-the-Edge-Anwendungen im 5G und Open RAN Umfeld unterstützen. Zunächst sei aber der Rollout der Plattform in weiteren Regionen geplant, heißt es. Der erste Kunde nutzt Access 4.0 im Raum Stuttgart.

A4 setze an viele Stellen auf quelloffene Prinzipien und teile die eigenen Erkenntnisse in Open Source Communities. Die offene Software sorge für mehr Wettbewerb unter den Zulieferern und spare Investitionskosten bei den Netzwerkbetreibern, teilt die Telekom mit. Das A4-Team sei unter anderem im Broadband Forum (BBF), in der Open Networking Foundation (ONF), dem Open Compute Project (OCP) sowie dem Telecom Infra Project (TIP) aktiv.

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