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Open Source im professionellen Einsatz
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Forschung zu Widerspruch bei Kryptozahlungen

Fr., 09/30/2022 - 11:41

Eigentlich ist es das Wesen einer Blockchain, dass einmal getätigte Transaktionen unabänderlich sind. Der zunehmende Klau von Kryptowährungen lässt jetzt jedoch Forscher nach einer Möglichkeit für Rückbuchungen suchen.

Forscher der Stanford Universität haben jetzt in einem Papier spezielle Token-Standards für die Blockchain Ethereum vorgeschlagen, die es unter bestimmten Voraussetzungen möglich machen sollen, Transaktionen wieder zurückzunehmen. Auslöser waren steigende Verluste durch kriminelle Transaktionen: Wurden 2020 7,8 Milliarden Dollar gestohlen, verdoppelte sich die Summe 2021 auf 14 Milliarden. In einem einzigen Fall gingen allein mehr als 600 Millionen verloren. Dazu kommen durch Tippfehler oder Ähnliches fehlgeleitete Transaktionen, die momentan ebenfalls nicht mehr zurückgenommen werden können.

Mit Hilfe der neuen vorgeschlagenen Token-Standards ERC-20R und ERC-721R soll ein Opfer künftig unter Vorlage von Beweisen bei einer Schiedsstelle das Einfrieren der fraglichen Transaktion beantragen können. Wird dem stattgegeben, können die fraglichen Assets nicht mehr weitertransferiert werden. Anschließend können beide an der Transaktion beteiligte Parteien einem Gericht ihre Argumente vortragen, dass dann über die Rücknahme entscheidet. Das Gericht soll aus Gebühren bezahlt werden, die das Opfer bei Beantragung der Rücknahme einzahlen muss.

Details wie etwa die Zusammensetzung des Gerichts oder die Höhe der Gebühren sind bislang noch unklar. Für die Token-Standards gibt es aber bereits eine Referenzimplementierung.

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SEP mit kostenloser Community Edition

Fr., 09/30/2022 - 11:11

SEP stellt seine preisgekrönte Backup-Software SEP sesam für den Heimgebrauch und für kleinere Testumgebungen erstmals als Community Edition kostenlos zur Verfügung.

Eine voll funktionsfähige Version der plattformunabhängigen Hybrid Backup- und Disaster Recovery-Lösung für Linux oder Windows kann hier https://www.sep.de/de/download-support/download-community-version/ heruntergeladen werden. Nach einer ebenfalls kostenlosen Registrierung lässt sich diese Version für eine limitierte Anzahl von IT-Systemen nutzen. Die Community Edition beinhaltet einen 3 Terabyte Storagepool und sogar 1 Terabyte Si3 Deduplizierung. Es lassen sich damit bis zu 5 Backup Clients über 3 Streams sichern. SEP bietet für die kostenlose Version keinen Hersteller-Support. Die umfangreiche Wiki-Dokumentation gibt aber Hilfestellung bei Installation und Konfiguration. Außerdem kann das Forum für weitere Fragen genutzt werden. Die Community Edition basiert auf der kürzlich vorgestellten Version SEP sesam Jaglion V2. Diese setzt neuste Hardware- und Softwaretechnologien ein, die die Performance, Skalierbarkeit und Backupgeschwindigkeit erhöhen und deren Schnittstellen die Datenwiederherstellung aus verschiedenen Systemen erlauben.

Die installierte SEP sesam-Umgebung kann bei Bedarf auch produktiv eingesetzt werden, denn es ist jederzeit möglich, die Community Edition zu einer vollwertigen Edition zu erweitern. Dafür bietet SEP verschiedene Lizenzmodelle an, darunter eine einfache Volumenlizenzierung nach TB-Datenvolumen, bis hin zur speziellen Lösung und Lizenzierung für Managed Service Provider (MSPs).

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Programm der OSMC 2022 steht

Fr., 09/30/2022 - 11:07

Wie der Ausrichter Netways Event Services mitteilt, ist das Programm der diesjährigen Open Source Monitoring Conference (OSMC) nun veröffentlicht.

Auch in diesem Jahr werden wieder internationale Experten – darunter Geetha Anne (Confluent), Emil-Andreas Siemes (Grafana Labs), Nancy Gariché (GitHub Security Lab) oder George Hantzaras (Citrix Systems) – neuste technische Entwicklungen vorstellen. Insgesamt sind 34 Vorträge in zwei Tracks geplant, an die sich jeweils eine Q&A-Runde anschließt. Daneben gibt es vier Workshops zu den Themen Kubernetes, Prometheus, GitLab, und Icinga Director. Das vollständige Programm ist hier einsehbar.

Die Konferenz kann mittlerweile auf eine 15jährige Geschichte zurückblicken. Neben den Vorträgen bietet sie viel Gelegenheiten zu Networking und Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern.

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Bildermalende KI offen für alle

Do., 09/29/2022 - 13:30

Die bilderzeugende KI Dall-E von OpenAI, die bisher nur über eine Warteliste zugänglich war, ist nun offen für alle.

Zwar haben schon mehr als 1,5 Millionen Nutzer mit Dall-E experimentiert und über zwei Millionen Bilder erzeugt, aber das erforderte bislang viel Geduld. Nur über eine Warteliste erhielt man Zugang. Nun kann sich ab sofort jeder Interessierte registrieren und mit dem Bildgenerator spielen. Für die Zusendung eines initialen Keycodes braucht man eine Handy-Rufnummer.

Der KI reicht eine kurze Beschreibung des gewünschten Bildinhaltes in natürlicher, englischer Sprache. Die Bilder werden im Browser mit einer Auflösung von 1024×1024 Pixeln erzeugt. In der Dall-E-Community teilen schon über 100 000 Nutzer ihre Kreationen und Feedback.

Vor der Freigabe hat OpenAI viel Mühe nicht nur in die Skalierbarkeit investiert, sondern auch in die Absicherung gegen Missbrauch. So sollen leistungsstarke Filter sexuelle oder gewalttätige Darstellungen verhindern. In Kürze soll auch eine API zur Verfügung gestellt werden, mit der Entwickler Applikationen erstellen können, die auf Dall-E aufbauen.

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Google verbessert Suche und Maps

Do., 09/29/2022 - 13:26

Google kündigt eine Reihe neuer Features für die Google Suche und Google Maps an.

Bei der Suche wird es zukünftig die Option Kombi-Suche geben, mit der es unter anderem möglich ist Text und Bilder zu kombinieren. So könnte man beispielweise das Bild eines Hemds mit einem bestimmten Muster mit dem Texthinweis “Krawatte” versehen und die Suche würde Krawatten mit diesem oder einem ähnlichen Muster finden. Eine weitere Option ist die Kombi-Suche “in meiner Nähe”. Zum Bild eines Burgers werden damit etwa Restaurants in der Nähe gefunden, die so etwas anbieten. Eine weitere Verbesserung der Suche besteht darin, dem Nutzer weitere Schlüsselwörter vorzuschlagen, die die Suche eingrenzen können. Sucht man beispielsweise ein Reiseziel in Mexiko, könnte die Suche vorschlagen “beste Städte in Mexiko für Familien”. Zudem will Google künftig die relevantesten und nützlichsten Suchergebnisse visuell hervorheben

Die Kombination aus Bild und Text gibt es bereits auf Englisch, sie wird auf Deutsch in den nächsten Monaten erwartet. Die Suche “in meiner Nähe” kommt noch im Herbst, zunächst in den USA. Auch die Schlüsselwort-Erweiterung kommt in den nächsten Monaten zunächst auf Englisch in den USA.

Google Maps erhält ein neues Feature “Highlights”, der in einem Stadtteil beliebte Orte anzeigt, auf der Karte markiert und Fotos sowie Infos aus der Community hinterlegt. Dieses Feature steht auf Android und iOS in den kommenden Monaten auch in Deutschland zur Verfügung. Hinzukommen außerdem weitere 250 Orte, die man nach dem Brandenburger Tor und dem Kölner Dom aus der Vogelperspektive inspizieren kann. Start dafür ist der 28. September. Ausgebaut wird auch die immersive Ansicht, die dreidimensionale Ansichten eines Gebiets mit wichtigen Informationen wie Wetter und Verkehr an einem bestimmten Tag und zu einer gewissen Uhrzeit bietet. Diese Funktion wird es in den kommenden Monaten zunächst für Los Angeles, London, New York, San Francisco und Tokio geben. Außerdem kommt die immersive Live-Ansicht, mit der sich unterwegs wichtige Orte in unmittelbarer Nähe entdecken lassen, indem man einfach sein
mobiles Endgerät hochhält und daraufhin Hotels, Banken oder Geschäfte samt Wegbeschreibung angezeigt bekommt. Dieses Feature wird zuerst für London, New York, Paris, San Francisco und Tokio erwartet.

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Bitkom Leitfaden für Datennutzung im Smart Home

Do., 09/29/2022 - 13:23

Der Digitalverband Bitkom hat einen neuen Leitfaden veröffentlicht, der Anwender von Smart-Home-Applikationen über die Nutzung dabei anfallender Daten aufklären will.

In fünf Kapiteln wird ein Überblick über Smart-Home-Anwendungen und die von ihnen erhobenen und genutzten Daten gegeben. Außerdem werden die rechtlichen Rahmenbedingungen umrissen und die Mehrwerte aufgezeigt, die heute und künftig im Smart Home auf Basis von Daten entstehen können. Dazu zählt etwa das automatisierte Erkennen von Notfallsituationen wie Stürzen und die automatische Alarmierung von Angehörigen oder des Rettungsdienstes als Erweiterung des klassischen Hausnotrufs.

Smart-Home-Anwendungen finden sich in einer steigenden Anzahl an Haushalten und nehmen im Alltag vieler Menschen eine wachsende Bedeutung ein. Schon 43 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger haben einer Bitkom-Studie von August 2022 zufolge mindestens eine Smart-Home-Anwendung in ihrem Zuhause installiert. Für viele Nutzerinnen und Nutzer, aber auch für diejenigen, die bislang keine Smart-Home-Technologien einsetzen, ist die Frage nach Datensicherheit und Datenschutz ein wichtiger Aspekt. So wünschen sich 88 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer eine klare Kennzeichnung auf ihren Smart-Home-Geräten, ob diese sicher sind. Zur größten Sorge derjenigen, die bislang von Smart-Home-Anwendungen Abstand nehmen, gehören die Angst vor Hacker-Angriffen (47 Prozent), vor dem Missbrauch persönlicher Daten (37 Prozent) oder generell die Sorge um die eigene Privatsphäre (29 Prozent).

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Meta löscht Propagandanetzwerke

Mi., 09/28/2022 - 12:34

Wie aus einem Bericht von Ben Nimmo, bei Meta Global Threat Intelligence Lead, und dem Sicherheitsingenieur Mike Torrey hervorgeht, hat Meta ein großes russisches und ein kleineres chinesisches Netzwerk für Desinformationskampagnen gelöscht.

Den Betreibern der Netze wird vorgeworfen, was die Autoren mit CIB abkürzen: Coordinated Inauthentic Behavior, also etwa “koordiniertes unechtes Verhalten”. Dahinter verbergen sich koordinierte Anstrengungen, mit dem strategischen Ziel, die öffentliche Meinung zu beeinflussen, wofür hauptsächlich Fake Accounts eingesetzt werden, die die wahre Identität der Handelnden verschleiern sollen.

Das russische Netz zielte hauptsächlich auf Deutschland, daneben auch auf Frankreich, Italien, die Ukraine und das Vereinigte Königreich. Es bestand aus über 60 Webseiten und arbeitete unter anderem mit Accounts von Facebook, Instagram, Youtube, Twitter oder der Kampagnenplattform Change.org. Die Seiten waren den Seiten realer Nachrichtenportale wie Spiegel, The Guardian oder Bild nachempfunden und enthielten Artikel, die beispielsweise die Ukraine und ukrainische Flüchtlinge in Misskredit brachten, Russland priesen oder argumentierten, dass die Sanktionen gegen Russland nach hinten losgehen würden. Diese Artikel wurden dann wiederum auf Youtube, Facebook, Instagram, Telegram, Twitter oder Change.org beworben und verlinkt.

Noch während die Webseiten gelöscht wurden, versuchten die Propagandisten neue einzurichten. Den Sicherheitsingenieuren zufolge ist das die größte und komplexeste Operation russischen Ursprungs, die seit Beginn der Ukrainekrise unterbunden wurde. Insgesamt bestand sie aus 1633 Accounts, 703 Seiten und einer Gruppe auf Facebook sowie 29 Instagram-Accounts. Auf Facebook gab es 4000 Follower auf Instagram 1500. Dazu kommen Accounts anderer sozialer Medien jenseits von Meta.

Dem System waren übrigens zuerst deutsche Journalisten des ZDF auf die Schliche gekommen.

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Sicherheit überfordert viele Anwender

Mi., 09/28/2022 - 12:29

Das Sicherheitsunternehmen Trellix hat 9000 Cyber-Sicherheitsverantwortliche in 15 Ländern befragt, die in Unternehmen und Branchen aller Größen und Arten beschäftigt sind. Das ernüchternde Ergebnis: Ein Drittel (34 Prozent) wusste um blinde Flecken in ihrem Ansatz, 60 Prozent glaubten, die eigenen Tools erlaubten kein effizientes Arbeiten ihrer SecOps-Teams und sechs von zehn Befragten gaben zu, mit der Geschwindigkeit, in der die Bedrohung wächst, kaum noch Schritt halten zu können.

Das mangelnde Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten erwächst laut Trellis nicht zuletzt aus der Vielzahl der eingesetzten, aber schlecht integrierten Tools. Mehr als 60 Prozent benutzen zehn und mehr Werkzeuge, ebenso viele bezeichnen gerade das als Problem. Dabei nimmt die Anzahl der Sicherheitsvorfälle stetig zu: Mehr als ein Drittel der Antwortenden (34 Prozent) sind mit 25 bis 50 Vorfällen am Tag konfrontiert. Diese Vorkommnisse haben verschiedene Ursachen: 45 Prozent gehen auf Fehler der Mitarbeiter zurück, aber bereits auf Platz zwei landen mit 39 Prozent Angriffe von Insidern, gefolgt von Phishing und Spearphishing-Angriffen (34 Prozent). Auf Platz vier landet Ransomware mit 30 Prozent. Dabei haben 40 Prozent der befragten Unternehmen fünf bis zehn Prozent ihrer Einkünfte verloren, weitere 44 Prozent bis zu fünf Prozent.

Zu den größten Herausforderungen zählen gemäß der Studie die hohen Kosten von Sicherheitslösungen, die Schwierigkeit, ausgeklügelte Angriffe zu erkennen und zu bekämpfen, der Mangel an Ressourcen im Sicherheitsteam oder die schiere Anzahl der Angriffe. Den Ausweg sieht Trellis sicher nicht uneigennützig in der Einführung einer sogenannten XDR-Lösung (Extended Detection and Response). Unter den 500 befragten deutschen Cyber-Sicherheitsexperten sollen 84 Prozent vorhaben, ihr Budget modernen Lösungen wie XDR zuzuordnen.

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Edward Snowden wird russischer Staatsbürger

Mi., 09/28/2022 - 12:26

Russlands Präsident Wladimir Putin hat dem amerikanischen Whistleblower Edward Snowden die russische Staatsbürgerschaft verliehen.

Snowden war nach Enthüllung der flächendeckenden Überwachung von US-Bürgern durch den Geheimdienst NSA im Jahr 2013 auf der Flucht schließlich in einem Moskauer Flughafen gestrandet. Da die US-Behörden seinen Reisepass annulliert hatten und ihm europäische Länder, darunter Deutschland, ein Asyl verweigerten, musste er in Russland bleiben. Dort erhielt er 2020 ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht. Die USA fordern weiterhin seine Rückkehr, um ihm den Prozess wegen angeblicher Spionage machen zu können. Snowden lehnt das ab, weil befürchtet, nicht gerecht behandelt zu werden.

Nach seiner Einbürgerung postete Snowden auf Twitter unter einem Bild mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen: “Nach Jahren der Trennung von unseren Eltern wollen meine Frau und ich nicht von unseren Söhnen getrennt sein. Nach zwei Jahren des Wartens und fast zehn Jahren des Exils wird ein wenig Stabilität für meine Familie einen Unterschied machen. Ich bete um Privatsphäre für sie – und für uns alle.”

Snowden bleibt weiterhin auch US-Bürger und hofft, eines Tages in seine Heimat zurückkehren zu können.

 

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DSGVO wird selten als Vorteil gesehen

Di., 09/27/2022 - 11:48

Obwohl die große Mehrheit der Unternehmen die Vorgaben der DS-GVO inzwischen umgesetzt hat, können 40 Prozent darin keinen Wettbewerbsvorteil auf dem internationalen Markt für das eigene Unternehmen erkennen – und 30 Prozent sehen sogar Wettbewerbsnachteile.

Zwar loben 67 Prozent, dass die DS-GVO weltweit Maßstäbe für den Umgang mit personenbezogenen Daten setzt und jedes zweite Unternehmen glaubt, dass die DSGVO zu einheitlichen Wettbewerbsbedingungen innerhalb der EU führt, aber nur 16 beziehungsweise 13 Prozent gegenüber sehen das als geringen oder großen Wettbewerbsvorteil. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 503 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland.

Praktisch alle Unternehmen haben seit Einführung der Datenschutz-Grundverordnung ihren Aufwand für Datenschutz hochgefahren. 16 Prozent stellen fest, dass dieser langsam wieder abnimmt, aber 47 Prozent gehen von einem gleichbleibend höheren Aufwand aus, 30 Prozent erwarten sogar, dass der bereits gestiegene Aufwand noch weiter zunimmt. Nur 6 Prozent sehen keinen Mehraufwand, für kein Unternehmen ist der Aufwand gesunken.

Was sind die Hemmnisse bei der Umsetzung der Verordnung? 88 Prozent der Befragten geben an, die Umsetzung der DSGVO könne nie vollständig abgeschlossen werden, etwa weil es immer neue Guidelines gebe. 77 Prozent haben festgestellt, dass durch das Ausrollen neuer Tools immer wieder eine neue Prüfung in Gang gesetzt wird. Außerdem beklagen 57 Prozent eine uneinheitliche Auslegung der DSGVO innerhalb der EU. 45 Prozent sagen, die erforderliche IT- und Systemumstellungen kosten viel Zeit, 32 Prozent fehlt es an finanziellen Mitteln, 24 Prozent an qualifizierten Beschäftigten.

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Neue CPUs von AMD

Di., 09/27/2022 - 11:45

AMD hat mit der neuen AMD Ryzen 7000-Serie vier neue Prozessoren vorgestellt und bewirbt sie unter anderem für Gaming-PCs.

Wer die neuen, leistungsfähigen CPUs einsetzen will braucht allerdings zugleich ein neues Mainboard mit AM5-Sockel. Bei diesem Sockel wechselte man von PGA (Pin Grid Array) zu LGA (Land Grid Array), bei dem sich die Pins im Sockel befinden statt an der Unterseite der CPU. Die Anzahl der Kontakte steigt von 1334 (AM4) auf 1718 (AM5). Außerdem ist DDR5-Speicher Pflicht. Das neue Mainboard macht den Umstieg nicht ganz preisgünstig.

Belohnt wird der Anwender nach AMD-Angaben mit durchschnittlich 21 Prozent Geschwindigkeitszuwachs beim Spielen. Dafür werden die Prozessoren mit 16, 12, 8 oder 6 Kernen mit bis zu 5,7 GHz getaktet. Eine Precision Boost genannte Technik kann dabei die Taktfrequenz automatisch erhöhen, wenn die CPU beansprucht wird. Weiter unterstützen die neuen Prozessoren nun PCIe 5.0-Speicher, ultraschnelles WiFi 6E, bis zu 32 Rechen-Threads und spezielle Videobeschleuniger. Die Preise beginnen bei rund 360 Euro für die Sechskern-Ausführung.

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NAND-Speicher-Preise werden billiger

Di., 09/27/2022 - 11:43

Wie der Marktforscher Trendforce prognostiziert könnten die Preise für NAND Flash-Speicher, wie er etwa in SSDs und SD-Karten zum Einsatz kommt, im vierten Quartal um 15 bis 20 Prozent sinken.

Grund dafür ist ein Überangebot bei schwacher Nachfrage und hohen Lagerbeständen. Da die PC-Hersteller mit Blick auf die Nachfrage im nächsten Jahr pessimistisch sind, hat nun der Abbau von Lagerbeständen oberste Priorität. Das will man mit günstigen Preisen unterstützen.

Besonders betroffen sind PC-Client-SSDs mit einer Kapazität von 512 GByte. Aber auch SSDs der Enterprise-Klasse unterliegen diesem Trend, denn auch beim Verkauf von Servern wird ein Rückgang erwartet. Auch solche SSDs könnten daher um bis zu 20 Prozent billiger werden. Bereits in den letzten Monaten war der Preis der PCI-Express-Topmodelle mit 1 TByte Kapazität von rund 150 auf um die 115 Euro gefallen. Die Preise für langsamere NVMe-Modelle mit PCIe-3.0-Schnittestelle und 512 GByte starten inzwischen bei 35 Euro.

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Bind-DNS-Server anfällig für Denial-of-Service-Attacken

Mo., 09/26/2022 - 16:11

Sicherheitslücken in dem Bind-DNS-Server haben zur Folge, dass ihn entfernte Angreifer lahmlegen können.

Hierzu können die Angreifer Denial-of-Service-Attacken gegen die Server ausführen, um die Speicherressourcen des Servers komplett zu belegen. Sobald dies geschieht, arbeiten die Server nicht mehr richtig und können Client-Anfragen nicht mehr bedienen. Damit können etwa Namen nicht mehr zu IP-Adressen aufgelöst werden.

Insgesamt wurden vier Schwachstellen im Speicher-Managements des Bind-DNS-Servers gefunden. Unter anderem wurde ein Fehler im Programmcode zum Diffie-Hellman Schlüsseltauschs mittels TKEY RRs via OpenSSL entdeckt, den ein Angreifer für eine Denial-of-Service-Attacke ausnutzen kann. Ein weiteres Problem tritt beim Verarbeiten von CDSA-Signaturen bei der DNSSEC-Prüfung auf. Auch hier kommt es zu einem Speicherleck, welches ein entfernter Angreifer ausnutzen kann.

Die Fehler im Speichermanagement wurden in den Versionen 9.19.5, 9.18.7 und 9.16.33 nun korrigiert.

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WSL unterstützt nun Systemd

Mo., 09/26/2022 - 14:06

Mit der Version 0.67.6 von WSL2 unterstützt das Windows-Subsystem für Linux nun auch Systemd.

Dieser Schritt war erwartbar, nach dem der Schöpfer von Systemd, Lennart Poettering, im Sommer von Red Hat zu Microsoft gewechselt war. Bei der Integration von Systemd konnte Microsoft nun auch auf Canonical zählen, das bereits vor einem Jahr erste Schritte in diese Richtung angekündigt hatte. Ubuntu geht es dabei in erster Linie um sein Paketformat Snapd, das auf Systemd angewiesen ist. Funktioniert Snapd in Ubuntu als WSL-Distribution, dann lassen sich dort etliche Tools und Anwendungen auf einfache Weise aus dem Snap-Store einsetzen, darunter etwa auch MicroK8s, das wiederum für Kubernetes gebraucht wird.

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Videostreaming ist Alltag

Mo., 09/26/2022 - 14:04

Social-Media-Reels, Blockbuster-Filme, Serien, Bundesliga: Videostreaming gehört für viele Menschen zum Alltag dazu.

Schon 38 Prozent derjenigen, die Videos im Internet streamen, tun dies täglich. Weitere 46 Prozent mehrmals pro Woche. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.163 Personen in Deutschland ab 16 Jahren.75 Prozent aller befragten Bundesbürgerinnen und Bundesbürger Videos im Netz. Im Jahr 2021 waren es noch 70 Prozent.

Dezidierte Videostreaming-Portale wie YouTube, Vimeo und Twitch liegen bei der Beliebtheit klar an der Spitze. 85 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer schauen dort Clips und Co., 6 Prozentpunkte mehr als 2021. Das zeitversetzte Fernsehen von im linearen TV bereits gelaufenen Sendungen liegt dahinter (71 Prozent), büßt jedoch im Vergleich zum Vorjahr 6 Prozentpunkte ein. Auf Platz drei liegt das Streamen von Serien und Filmen über On-Demand-Portale wie Netflix, Amazon Prime Video oder Disney+ (61 Prozent). 4 von 10 Internetnutzerinnen und -nutzern (41 Prozent) streamen Videos in sozialen Netzwerken wie TikTok, Instagram oder Facebook. Livestreams des aktuellen Programms von linearen TV-Sendern schauen 37 Prozent – ein Minus von 7 Prozentpunkten. Jeder und jede Vierte streamt auch Sportereignisse auf darauf spezialisierten Portalen wie Sky, DAZN oder Eurosport Player (25 Prozent).

Doch auch das lineare Fernsehen ist weiterhin eine feste Größe im Unterhaltungskanon der Deutschen. 91 Prozent aller Befragten schauen zumindest hin und wieder klassisches Fernsehen über Kabel, Satellit oder Antenne. Dabei zeigt sich: Je älter die Menschen sind, desto eher sind sie dem klassischen TV zugeneigt. Unter den 16- bis 29-Jährigen schauen 80 Prozent noch hin und wieder klassisch fern, 89 Prozent sind es bei den 30- bis 49-Jährigen und 95 Prozent bei den 50- bis 64-Jährigen. Und nahezu alle Seniorinnen und Senioren über 65 Jahren schauen klassisches TV über Kabel, Satellit oder Antenne (97 Prozent).

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Tech-Milliardäre mit hohen Verlusten

Mo., 09/26/2022 - 14:02

Globale Krisen wie die Inflation und der Ukrainekrieg beeinträchtigen die weltwirtschaftliche Lage und setzen vor allem Tech-Aktien unter Druck.

Wie das Medienunternehmen Bloomberg in einer aktuellen Ausgabe seines Milliardärs-Index ausweist, führt Marc Zuckerberg (Meta) das Verliererranking mit einem Verlust von 71 Milliarden Dollar an, was ihm rund die Hälfte seines Vermögens und einen Platz unter den zehn reichsten Menschen der Welt kostete. Aber selbst die aktuelle Nummer 3 der Superreichen, Jeff Bezos (Amazon), verlor noch 46 Milliarden. Ähnlich erging es den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin mit 34 beziehungsweise 33 Milliarden Miesen. Allein der derzeit reichste Mensch, Elon Musk (Tesla), kam mit Einbußen von 6 Milliarden Dollar noch eher glimpflich davon.

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Updates für Firefox und Thunderbird

Fr., 09/23/2022 - 10:17

Sicherheitslücken in den Firefox-, Firefox ESR- und Thunderbird-Applikation haben zur Folge, dass ein entfernter Angreifer Befehle auf dem System ausführen kann.

Einer der dafür verantwortlichen Programmierfehler tritt bei den Webbrowsern beim Verarbeiten von nicht-UTF8-URLs auf.  Durch weitere Schwachstellen können Angreifer auch unberechtigt an Informationen des Anwenders gelangen. Ursache hierfür sind Fehler beim Verarbeiten von Meta-Tags. Dadurch kann der Angreifer eigenen JavaScript-Code mit den Rechten des Anwenders ausführen.

Die Sicherheitslecks wurden nun in den Versionen Firefox 105, Firefox ESR 102.3 und Thunderbird 91.13.1 und ab Thunderbird 102.2.1 korrigiert.

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Hamburger Superrechner fürs Klima eingeweiht

Fr., 09/23/2022 - 10:13

Im Deutschen Klimarechenzentrum in Hamburg-Eimsbüttel ist jetzt ein neuer Supercomputer eingeweiht worden, der erstmals ausschließlich der Klimaforschung dienen wird.

Der neue Rechner namens Levante macht mit einer Rechenleistung von 14 Billiarden Operationen pro Sekunde noch höher aufgelöste globale Klima- und Erdsystemmodelle möglich. Solche Modelle erlauben eine rein physikalische Darstellung wichtiger kleinräumiger Klimaprozesse. Ein Beispiel dafür ist, dass nun explizit Wolken und Niederschlag dargestellt werden können.

Hersteller der neuen Anlage ist die Firma Atos, die bereits das Vorgängermodell geliefert hatte, das jetzt entsorgt wird. Das neue System verfügt über 2832 Rechnerknoten mit jeweils zwei Prozessoren, weitere 60 Knoten mit jeweils vier Hochleistungsgrafikprozessoren liefern zusätzliche 2,8 Billiarden Operationen pro Sekunde. Die insgesamt 32 Millionen Euro teure Zwei-Megawatt-Anlage ist allerdings zugleich ein kostenintensiver Stromfresser: Unter günstigen Bedingungen rechnen die Betreiber derzeit mit 5 Millionen Euro Stromkosten pro Jahr.

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Getty Images verbietet Handel mit KI-Bildern

Fr., 09/23/2022 - 10:09

Die weithin bekannte US-amerikanische Bildagentur Getty Images, eine der größten der Welt, verbietet den Handel mit Bildern, die von einer KI erzeugt wurden. Der Grund sind Bedenken wegen der unklaren Urheberrechtslage.

Wie der CEO der Agentur, Craig Peters, dem Magazin The Verge  berichtete, gäbe es ernste Bedenken hinsichtlich des Urheberrechts an den Ergebnissen der KI-Modelle und ungelöste Rechtsfragen in Bezug auf die Bilder, die Bild-Metadaten und die abgebildeten Personen. Der Handel damit setze die Agentur deshalb einem rechtlichen Risiko aus. Dem wolle man im Interesse der Kunden vorbeugen.

Zwar behaupten die Entwickler der KI-Modelle, deren Ausgaben seien legal, aber diese Ansicht scheint nicht in jedem Fall gesichert zu sein. Modelle wie etwa Stable Diffusion werden mit Bildern trainiert, die aus Blogs, von Nachrichtenseiten oder auch aus Bilddatenbanken stammen. Diese Nutzung ist in den USA noch legal und von der Fair-Use-Doktrin gedeckt. Fragwürdig wird das aber, wenn die entstandenen Bilder dann kommerziell gehandelt werden. Auch Getty-Konkurrent Shutterstock scheint solche Bilder deswegen auszusortieren, auch wenn er noch kein explizites Verbot erlassen hat. Allerdings ist es kein leichtes Unterfangen, derartige Bilder zu erkennen, auch ist der Prozess bis jetzt nicht vollständig automatisierbar.

Bilderzeugende KI-Modelle (wie DALL-E, Craiyon oder Midjourney) bedienen sich generell bei Werken anderer Künstler. Ein davon abgeleitetes Kunstwerk kann deswegen theoretisch Dutzende oder sogar Hunderte Fragmente fremder Werke enthalten. Es existiert sogar bereits diese Webseite, die herausfinden soll, ob eigene Bilder des Nutzers in einem der größten Trainingsdatensätze für KI namens LAION-5B stecken, der knapp 6 Milliarden Bilder enthält.

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Jakarta EE 10 erschienen

Fr., 09/23/2022 - 09:57

Die Eclipse Foundation gibt bekannt, dass die früher von Oracle entwickelte und seit 2017 ihr übergebene Plattform für die transaktionsorientierte Ausführung von Java-Anwendungen nun in der Version 10 erschienen ist. Damit soll die Ära der Cloud-nativen Java-Applikationen anbrechen.

Die Spezifikationen für Jakarta EE 10 Platform, das Web Profile und das neue Core Profile sollen die Programmierung Cloud-nativer Java-Anwendungen für Microservices einfacher, moderner und leichtgewichtiger machen. Dazu wurden in über 20 Komponenten Funktionen ergänzt, die von der weltweiten Community gewünscht wurden. Dabei wurde besonderer Wert auf die Modularisierung, die Integration über die API der Komponenten und die Sicherheit gelegt. Das neue Jakarta EE Core Profile 10 stellt eine Untermenge der Jakarta-EE-Spezifikation bereit und erlaubt so kleinere Laufzeitumgebungen, die sich besonders für Microservices eignen. Daneben existiert das Web Profile für Webanwendungen.

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