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KernelCI-Umfrage: Testen könnte helfen

Fr., 07/10/2020 - 12:41

Das KernelCI-Projekt hat die Ergebnisse einer Umfrage unter Kernel-Entwicklern und -Maintainern veröffentlicht. Eine Haupterkenntnis: Per Mailingliste zugesandte Patches vor dem Einpflegen (automatisiert) zu testen, könnte sinnvoll sein.

Das KernelCI-Projekt will den Aufbau einer Testinfrastruktur rund um den Linux-Kernel professionalisieren und standardisieren. Dazu hat das Projekt nicht nur eine eigene Stiftung gegründet, sondern nun auch erstmal die Kernel-Entwickler danach befragt, wie sie ihren Code testen (und ob sie das bereits automatisch tun), wann sie Bugs im Kernel entdecken und wie lange sie warten können, bis automatisierte Testergebnisse vorliegen. Weiterhin wollte KernelCI wissen, in welche Form die Entwickler die Ergebnisse erwarten (per Mail oder als Opt-in-Benachrichtigungsdienst) und ob sie Zugriff auf die rohen Testdaten brauchen. Die Fragen und sämtliche Antworten liefert ein Spreadsheet auf Google Docs.

An der Umfrage nahmen knapp 100 Personen teil, davon waren etwa 35 Prozent Entwickler, 31 Prozent Maintainer, 9 Prozent Test-Techniker. 22 Prozent waren reine Kernel-Nutzer und 3 Prozent ordnen sich als “Andere” ein. Als Haupterkenntnis sieht der Blogpost einen Bedarf nach Tests für die per E-Mail eingeschickten individuellen Patches. Eine zweite Erkenntnis: Die automatische Bisection, die Fehler in bestimmten Kernel-Commits aufspürt, habe sich speziell für den Linux-Next-Zweig und die stabilen Release Candidates als wertvoll erwiesen. Dank ihr lassen sich Probleme direkt an die Commit-Autoren und relevanten Maintainer übermitteln, daher will das KernelCI-Projekt diese Tests ausbauen.

Regressionen und Bugs früher finden

Regressionen, so eine weitere Erkenntnis, lassen sich am besten per E-Mail an die relevanten Entwickler schicken. Um früher Berichte über Probleme mit Patches zu erhalten, müsste das Projekt auch an die Mailinglisten gesendete Patches testen, bevor jemand diese Patches in die Git-Branches integriert. 70 Prozent der Befragten seien zudem an einem Web Dashboard interessiert, auch das sei ein Bereich für Verbesserungen. Zugleich sei klar, dass einige Entwickler ein Web Dashboard komplett ablehnen, da sie nur auf der Kommandozeile arbeiten.

Was die Testzeiten angeht, genügt es den Entwicklern bei umfassenden Tests offenbar, die Ergebnisse im Laufe von 24 Stunden zu erhalten. Das sind etwa die erwähnten automatischen Bisects, die ein paar Stunden dauern können. Andererseits denkt das Projekt, dass mitunter auch für bestimmte Tests schnelle Ergebnisse wichtig sind und will beide verfolgen.

Dass Maintainer mehr automatische Tests absolvieren als Entwickler ist eine weitere Erkenntnis. Letztere erfahren meist erst von Regressionen, wenn die Maintainer ihren Code einpflegen. Testet das Projekt die per E-Mail zugeschickten Patches künftig vor dem Einpflegen, könnten einige Maintainer gegenüber den Entwicklern darauf bestehen, nur noch von der CI getestete Patches einzupflegen. Dass sowohl Entwickler als auch Maintainer bestimmte Bugs erst 24 Stunden nach einer Kernel-Release finden, deute jedenfalls darauf hin, dass zumindest in einigen Fällen frühe Tests helfen würden.

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Red Hat übergibt Operator Framework Projekt an die CNCF

Fr., 07/10/2020 - 10:52

Linux-Spezialist Red Hat hat sein Operator Framework Projekt in die Obhut der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) begeben. Damit werde das Operator Framework auf neutralem Boden und im Sinne der besten technischen Entwicklung geführt, teilt Red Hat mit.

Das Projekt steht seit Oktober 2019 bereits im Incubator-Prozess der CNCF um seine Reife für eine Aufnahme zu beweisen. Das Operator Framework stellt eine Werkzeugsammlung zur Verfügung, um ein automatisierten Verwalten von Cloud-native Anwendungen zu ermöglichen.

Red Hat übergibt das Projekt nun komplett. Neben der Betreuung durch die CNCF ist auch noch die Linux Foundation im Spiel, die mit Marketing- und Governance-Maßnahmen beisteht.

In den vergangenen Monaten habe man de Entwicklung des Operator Frameworks vorangetrieben, so Red Hat, sowohl was die Codebasis als auch die Prozesse betreffe, teilt Red Hat mit. Die Operatoren bezeichnet Red Hat als Design-Pattern, die mit der Distribution CoreOS eingeführt wurden. Ziel der Operatoren ist es, Administrator-Wissen in Software umzusetzen. Oftmals sei dieses Wissen allein in den Köpfen der Admins, in Shell-Skripten oder externer Software vorhanden gewesen. Mit den Operators wandre dieses Know-How in den Kubernetes Cluster und könne dort nahtlos arbeiten. Das Operator ramework besteht aus zwei Hauptkomponenten, dem Operator Lifecycle Management (OLM) and dem Operator SDK. Im Blogbeitrag von Red Hat sind weitere Details aufgeführt.

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Debian 8 alias Jessie hat End-of-Life-Status erreicht

Fr., 07/10/2020 - 10:23

Das LTS-Team von Debian hat mitgeteilt, dass Debian 8 mit dem Codenamen Jessie am 30. Juni das End-of-life erreicht hat. Damit bekommt die Linux-Distribution keine Patches und Updates mehr.

Am 26. April 2015 war Debian 8 an den Start gegangen. Als Long-Term-Support-Version bekam die Distribution fünf Jahre lang Updates und Patches. Einige Pakete von Jessie erfahren durch externe Anbieter weiterhin Support, lässt das LTS-Team wissen. Details dazu nennt eine Webseite.

Das LTS-Team bereitet nun den Wechsel auf Debian 9 alias Stretch vor, teilt Debian mit. Debian 9 ist die derzeitige Old-Stable-Release und erhält im Juli ein letztes Point-Update. Auch Debian 9 ist eine LTS-Version und bekommt Updates bis Juni 2022.

Zu den in der LTS-Ausgabe unterstützten Architekturen zählt Debian AMD64, i386, Armel und Armhf. Erstmals zähle nun auch Arm64 dazu. Übertretch informiert diese Webseite.

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Snapshot 08/2020: Bootbaren USB-Stick erstellen

Do., 07/09/2020 - 14:15

Ein Go-Programm schreibt eine heruntergeladene ISO-Datei auf einen bootbaren USB-Stick. Damit er nicht versehentlich die Festplatte überschreibt, spendiert ihm Mike Schilli eine Bedienoberfläche und Sicherheitsprüfungen.

Im Video erklärt Mike Schilli sein Programm.

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Open Source Summit Europe und Embedded Linux Conference 2020 werden virtuell

Do., 07/09/2020 - 12:24

Kein Ort, sondern eine Zeitzone: Auch der Open Source Summit Europe und die Embedded Linux Conference verflüchtigen sich in diesem Jahr ins Internet. Die Virtual Experience findet zwischen dem 26. und 29. Oktober statt, Greenwich Mean Time Zone.

Eigentlich sollte es in diesem Jahr nach Dublin gehen, Corona warf jedoch auch für den Open Source Summit Europe und die parallel stattfindende Embedded Linux Conference alle Pläne über den Haufen. Nun wird es also eine Online-Konferenz, oder Virtual Experience, wie es die Veranstalter bezeichnen. Ein wenig Zeit zum Üben hatte die Linux-Foundation immerhin bereits: Erst kürzlich endete der virtuelle Open Source Summit Nordamerika.

Der Unterschied: Die Startzeiten orientieren sich an der GMT-Zeitzone und damit eher an europäischen Tagesabläufen. Zu den angebotenen Programmpunkten gehören von Montag bis Mittwoch neben den traditionell zahlreichen Keynote-Sessions die Breakout-Sessions und solche, in denen sich Experten befragen lassen. Auch die Sponsoren sollen an virtuellen Ständen ihre Produkte präsentieren dürfen. Nicht zuletzt sind Chaträume angekündigt, in denen Besucher der virtuellen Experience netzwerken dürfen. Am Donnerstag kommen dann noch Mini-Summits zu anderen Themen hinzu, Mentoring-Sessions (so eine Art betreutes Programmieren) und Workshops, die das Schreiben von Bewerbungen einüben.

Wer gern eine eigene Session auf dem Summit abhalten möchte, kann sich jetzt beim Call for Proposals mit einem Thema dafür bewerben. die Frist läuft noch bis zum 26. Juli, bis zum 31. August erfolgt dann der Bescheid, ob es mit dem Talk klappt. Die CfP-Webseite listet auch das Themenspektrum auf, aus dem die Vorträge stammen dürfen.

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Google startet Open Usage Commons

Do., 07/09/2020 - 11:59

Google hat mit Open Usage Commons eine Organisation gestartet, über die Open-Source-Projekte ihre Trademarks sorgenfrei und im Sinne von freier Software lizenzieren können, teilt Google mit.

Google will mit dieser Organisation dem nach Meinung von Google unterschätzten Problem begegnen, dass Trademarks anders behandelt werden als Copyrights und Patente. Vielen Projekten sei deshalb nicht klar, dass ihre Logos, Namen und Badges eventuell nicht von der im Projekt gewählten Lizenz abgedeckt seien. In diese Bresche will die Open Usage Commons springen und Projekten bei der Wahl von Lizenzen helfen.

Als erste Projekte, die sich der Open Usage Commons bedienen, hat Google mit Istio ein Eigengewächs aufgenommen. Istio ist in Zusammenarbeit mit IBM entstanden. Bei IBM allerdings ist man mit der Aufnahme von Istio gar nicht glücklich. In einem Blogbeitrag bemängelt IBMs Jason McGee, dass es enttäuschend sei, dass Google keinen Vendor-neutralen Ansatz wählt und einen Open-Governance-Prozess. Eine von Google geführte Organisation werde diesem Anspruch nicht gerecht. Zudem sei man sich bei der Gründung von Istio im Jahr 2017 einig gewesen, dass Projekt unter die Fittiche der Cloud Native Computing Foundation zu stellen. Und das sollte Google auch tun, findet Jason McGee.

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Canonical unterstützt Flutter-Framework unter Linux

Do., 07/09/2020 - 11:10

Googles Flutter-Framework ermöglicht die Erstellung von Benutzeroberflächen (UIs) unabhängig von der Zielplattform. Nach Android und iOS gibt es Flutter auch für MacOS, Windows und Linux.

In einer ersten Alpha-Version, die auch aus der Partnerschaft zwischen Google und Canonical entstanden ist, bekommen Linux-Entwickler Flutter-Unterstützung für das Betriebssystem ihrer Wahl an die Hand, teilt Canonical mit.

Nach dem Installieren des Flutter SDK über snap sei es möglich Desktop-Anwendung unter Linux mit Visual Studio Code oder Android Studio zu erstellen und testen, schreibt Canonical weiter. Die Bereitstellung der Desktop-Anwendungen erfolge dann über den Snap Store.

Canonical will mit der Initiative Linux-Distributionen und insbeondere Ubuntu, zu einer Zielplattform für Entwickler von Flutter-Anwendungen zu machen. Die plattformübergreifende Verwendung von Flutter wachse rasant, teilt Canonical mit und das Unternehmen wolle in diesem Bereich an der Spitze mitspielen.

Ein erstes Anwendungsbeispiel stelle Flokk dar. Die einsatzfertige Anwendung arbeitet mit der Google-Kontaktliste. Entwickler finden weitere Details auf der Desktop-Seite von flutter.dev. Ein Blogpost von Canonical liefert Details zur Installation und weitere Informationen.

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Vereinbarung: Suse übernimmt Rancher Labs

Mi., 07/08/2020 - 15:34

Suse hat bekannt gegeben, eine definitive Vereinbarung zur Übernahme von Rancher Labs getroffen zu haben. Rancher Labs ist ein Open-Source-Unternehmen in Privatbesitz, das eine Management-Plattform für Kubernetes bereitstellt.

Mit der nun vereinbarten Übernahme sieht sich Suse-CEO Melissa Di Donato im Einklang mit der angekündigten Wachstumsstrategie, die nicht allein aus eigener Kraft erfolgen soll, sondern durch Zukäufe. Suse werde mit der Übernahme zum Marktführer im Bereich Kubernetes Management, lässt Suse wissen “Rancher und Suse werden Unternehmen dabei helfen, ihre Zukunft in der Cloud zu kontrollieren”, sagt Sheng Liang, CEO von Rancher.

Die infrastrukturunabhängige Architektur von Rancher unterstütze alle von der Cloud Native Computing Foundation zertifizierten Kubernetes-Distributionen, einschließlich Google GKE, Amazon EKS und Microsoft AKS, teilt Suse mit.

Suse erwartet, dass die Transaktion vor Ende Oktober 2020 abgeschlossen ist, vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich des Erhalts der behördlichen Genehmigungen. Über den Kaufpreis gibt es von den beiden Unternehmen keine Information.

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Sparky Linux 5.12 unterstützt Desktop Openbox Noir

Mi., 07/08/2020 - 13:46

Die Distribution Sparky Linux 5.12 aktualisiert in erster Linie ihre Software-Pakete. Letztgenannte haben die Entwickler am 05. Juli aus den Repositories von Debian Buster geholt. Zum Einsatz kommt der Kernel 4.9.118. Den bislang genutzten Otter-Browser ersetzt Epiphany.

Für Anwender parat stehen Firefox 68.10.0 ESR, Thunderbird 68.9.0, VLC 3.0.11 und LibreOffice 6.1.5. Openbox Noir lässt sich ab sofort als Alternative Desktop-Umgebung einspielen. Des Weiteren ersetzt “Gdebi” das “Debi-tool”.

Während der Installation mit dem Assistenten Calamares aktualisiert Sparky nicht mehr die Paketlisten. Diese Maßnahme soll ein Abbruch der Installation verhindern, wenn die Debian- und Sparky-Server plötzlich nicht mehr erreichbar sind.

Die Aktualisierung betrifft die “Nibiru”-Versionsreihe 5.x und somit die stabile Fassung von Sparky. Alterantiv bieten die Entwickler noch eine (Semi-)Rolling-Variante ihrer Distribution an.

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Stable Clonezilla live 2.6.7-28aktualisiert Unterbau und behebt Fehler

Mi., 07/08/2020 - 11:41

Die stabile Fassung des Live-Systems Clonezilla bringt in seiner neuen Version die Xen-Tools mit. Im Hintergrund kommt der Kernel 5.7.6-1 zum Einsatz. Er unterstützt bereits das Exfat-Dateisystem, weshalb das Paket “exfat-fuse” von Bord gehen musste.

Die Software-Pakete haben die Entwickler am 30.06.2020 aus dem Debian Sid-Repository geholt. Das zentrale Werkzeug Partclone liegt jetzt in Version 0.3.14 vor. Der verwendete Linux-Kernel wurde auf 5.7.6-1 angehoben. Des Weiteren gab es zahlreiche Fehlerkorrekturen, welche die offizielle Ankündigung zusammenfasst.

Clonezilla existiert in vier verschiedenen Varianten. Die Aktualisierung bezieht sich ausschließlich auf die “Stable”-Fassung, die auf Debian basiert.

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C++-Bibliothek Fmt in Version 7.0.0

Mi., 07/08/2020 - 10:57

Die quelloffene C++-Formatierungsbibliothek Fmt ist in Version 7.0.0 verfügbar. Die bringt einige Optimierungen mit.

Die Bibliothek preist sich auf Github als Alternative zu “(s)printf” und “iostreams” an und implementiert die “std::format”-Bibliothek von C++20. Die Entwickler bewerben sie mit einer sicheren “printf”-Implementierung und einem einfachen API. Zudem lässt sich “fmt” über benutzerdefinierte Typen erweitern.

Version 7.0.0 bringt laut den Release Notes auf Github verschiedene Optimierungen mit. So schrumpft die Größe der Bibliothek, und funktioniert das Format-String-Compilation-API nun effizienter und ist zugleich einfacher zu verwenden. Optimierungen gibt es auch im Umgang mit Integer-Formatierungen und kleinen Format-Strings, wie

fmt::format("Result: {}: ({},{},{},{})", str1, str2, str3, str4, str5)

Die Handhabung der Letztgenannten erledigt Fmt nun 40 Prozent schneller. Externe Template-Deklarationen beschleunigen zudem den Übersetzungsprozess beim Einsatz der Core-API und der Format-Header (“fmt/format.h”). Die Entwickler empfehlen zwar weiterhin, die Core-Header zu verwenden (“fmt/core.h”), aber die Übersetzungszeit von beiden nähere sich damit an.

Weiterhin legt Fmt benannte Argumente neuerdings auf dem Stack ab und implementiert Compite-Time-Prüfungen für dynamische Weiten und Präzision. Das sind jedoch nur einige der zahlreichen Änderungen an Version 7.0.0. Eine ausgiebige Liste finden Entwickler in den erwähnten Release Notes.

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“Personal Edition”: Verwirrung um LibreOffice-Kennzeichnung

Mi., 07/08/2020 - 10:53

Im aktuellen Release Candidate des kommenden LibreOffice 7.0 taucht die Bezeichnung “Personal Edition” auf. Dies führte im Internet zu zahlreichen Diskussionen, die wiederum jetzt die Document Foundation zu einer Stellungnahme veranlasste.

Demnach plant die Document Foundation bereits ihre Marketingstrategie für die nächsten fünf Jahre. Die derzeitige Open-Source-Fassung von LibreOffice soll dabei von kommerziellen Produkten und Diensten besser unterscheidbar sein. Um dies zu erreichen, soll LibreOffice den Zusatz “Personal Edition” erhalten, kommerzielle Produkte und Dienste hingegen unter der Bezeichnung „LibreOffice Enterprise“ laufen.

Diese Pläne seien allerdings noch in der Entwicklung beziehungsweise Diskussion. Aufgrund der kurzen Zeitfenster, in denen man arbeite, tauchte die Bezeichnung “Personal Edition” bereits im Release Candidate von LibreOffice 7.0 auf.

Die Document Foundation stellt jedoch klar, dass die Lizenz, die Verfügbarkeit, die erlaubten Einsatzbereiche und/oder die Funktionalität erhalten bleiben. Die Organisation bittet zudem um Feedback und einer Beteiligung an der Diskussion auf den entsprechenden Mailinglisten. Die Hintergründe erläutern bereitgestellte Folien.

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Chrome-Funktion soll Akkulaufzeit deutlich verlängern

Di., 07/07/2020 - 14:02

Der Chrome-Browser könnte bald Javascript-Funktionen im Hintergrund schlafen legen. Das soll die Akkulaufzeit von Laptops verbessern.

Die aktuellen Canary-Builds von Googles Chrome-Browser in Version 86 enthalten eine neue Option, die es ermöglicht, sogenannte Javascript Timer unter bestimmten Umständen nur noch maximal einmal pro Minute auszuführen. Eine ähnlich aggressive Richtlinie setzte der Safari-Browser bereits um. Hauptziel der neuen Funktion in Chrome ist es offenbar, die Akkulaufzeit von Laptops, auf denen der Browser läuft, deutlich zu verlängern.

Mit Javascript Timern können Funktionen einer Webseite in regelmäßigen Intervallen ausgeführt werden. Mit der Option chrome://flags/#intensive-wake-up-throttling wird dies vom Browser selbst wie erwähnt aber deutlich reduziert, sofern sich die betroffene Webseite für fünf Minuten im Hintergrund befand. In einem Dokument schreibt das dazugehörige Team von ersten einfachen Experimenten mit der Technik. Befindet sich dabei lediglich ein leerer Tab im Vordergrund und der Browser wird sonst nicht genutzt, könne damit die Akkulaufzeit des Laptops im Mittel um rund zwei Stunden verlängert werden.

Dabei handelt es sich zwar um einen sehr synthetischen und wenig aussagekräftigen Benchmark. Doch auch mit einem dauerhaft abgespielten Video auf Youtube im Vordergrund-Tab des Browsers verlängert die Funktion die Akkulaufzeit im Mittel immer noch um mehr als eine halbe Stunde. Das sind durchaus gute Werte, vor allem mit Blick auf die Analyse des Chrome-Teams, das schreibt: “Wir haben festgestellt, dass die Arbeit der Javascript-Timer für Nutzer oft nicht nützlich war, wenn die Seite im Hintergrund war”.

Es ist durchaus logisch, die betroffenen Funktionen deshalb einfach nicht mehr auszuführen, solange sie nicht benötigt werden. Für den Fall, dass es dennoch einige Szenarien gibt, die zwingend auf die Nutzung von Timern angewiesen sind, hat Google eine Enterprise-Richtlinie in Chrome für die Funktion umgesetzt.

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Ubuntu 19.10 alias Eoan Ermine erreicht Lebensende

Di., 07/07/2020 - 11:59

Am 17. Juli ist es für Ubuntu 19.10 vorbei mit Support und Patches von den Entwicklern. Dann erreicht die Linux-Distribution den End-of-Life-Status.

Mit einer Lebenszeit von neun Monaten zählte die Version 19.10 nicht zu den Long-Term-Support-Ausgaben. Allerdings hatte es Eoan Ermine in sich, weil sich die Distribution mit der initialen Unterstützung von ZFS als Root-Dateisystem und einem taufrischen Kernel 5.3 sehr experimentell zeigte. Die Möglichkeit, Dateien über DLNA zu teilen und WPA3-Support zählen ebenfalls zu diesen Neuerungen. Canonical ging damit in die Vollen und machte Ubuntu 19.10 zum Testkandidaten für die neuen Funktionen. Große Änderungen gab es seit dem Start für Eoan Ermine nicht, die bereits enthaltenen waren bis zur nun anstehenden Abkündigung wohl genug.

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Rustup 1.22 unterstützt Low-Memory-Modus

Di., 07/07/2020 - 10:17

Rustup, das Installationstool für die Programmiersprache Rust, ist in Version 1.22 erschienen. Neben vielen internen Änderungen gibt es auch welche für den Raspberry Pi und ähnliche Geräte.

So läuft Rustup nun auch im Low-Memory-Mode auf Single-CPU-Systemen und schaltet dann auf eine Installation ohne Threads um. Das Tool erkennt Umgebungen, die über wenig Ressourcen verfügen sowie Soft-Limits für die Speichernutzung. Das reduziert die Chance, dass Rustup auf Geräten wie dem Raspberry Pi die Luft ausgeht, weil der Arbeitsspeicher erschöpft ist. Zugleich unterstützt Rustup 1.22 nun größere MIPS-Release-Dateien, von denen einige 100 MByte überschreiten. Dazu wurde das “Sanity Limit2 erhöht.

Neu ist auch eine RISC-V-Version von Rustup (“riscv64gc-unknown-linux-gnu”), die aber noch etwas Arbeit am Compiler braucht, bevor sie funktioniert. Zugleich wird Rustup etwas informativer: wenn die Entwickler eine Nightly-Version aufgrund fehlender Komponenten überspringen, zählt Rustup alle Komponenten aus, die fehlen. Rustup Show zeigt neuerdings an, warum Overrides auftreten. Nicht zuletzt lassen sich Toolchains einfacher installieren, weil Rustup-Anwender mehrere Komponenten durch Kommata getrennt spezifizieren dürfen.

Neu ist weiterhin ein inoffizielles Snap-Paket für Rustup, was eine Installation über “snap install –classic rustup” erlaubt. Auch lässt sich Rustup trotz einer vorhandenen “rustup.sh”-Installation einspielen. Alle Details zur neuen Rustup-Version liefern die offizielle Ankündigung und das Changelog auf Github.

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Übersetzungsdienst für deutsche EU-Ratspräsidentschaft

Mo., 07/06/2020 - 13:44

Gefördert vom Auswärtigen A

mt ist mit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft auch ein kostenloser maschinellen Online-Übersetzungsdienst an den Start gegangen.

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), DeepL und Tilde sowie das Übersetzungssystem der Europäischen Kommission sind daran beteiligt.

Sprachauswahl des Übersetzers.

Der Übersetzungsdienst der deutschen EU-Ratspräsidentschaft sei am 1. Juli 2020 gelauncht worden und stehe während der gesamten Dauer der deutschen EU-Ratspräsidentschaft online zur Verfügung, teilte das DFKI mit. Mit dem kostenlosen maschinellen Online-Übersetzungsdienst ließen sich Webseiten, Dokumente oder Texte, direkt auf der Übersetzerseite eingeben und in alle EU-Sprachen übersetzen. Die EU hat 24 Amtssprachen. Der sogenannte EU Council Presidency Translator soll diese alle beherrschen.

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DSGVO: Teams und Zoom lassen sich nicht rechtskonform nutzen

Mo., 07/06/2020 - 11:16

Bei einem Kurztest der Berliner Datenschutzbeauftragten fielen die meisten Videokonferenzsysteme durch – es gibt aber auch empfehlenswerte, etwa kommerziell betriebene Instanzen der Open-Source-Lösung Jitsi.

Die führenden Videokonferenzsysteme Zoom, Teams und Skype von Microsoft sowie Google Meet, GoToMeeting, Blizz und Cisco Webex sind bei einem Kurztest der Berliner Datenschutzbeauftragten Maja Smoltczyk allesamt durchgefallen. “Leider erfüllen einige der Anbieter, die technisch ausgereifte Lösungen bereitstellen, die datenschutzrechtlichen Anforderungen bisher nicht”, erklärte Smoltczyk.

In einem Bericht wurden diese Systeme mit einer roten Ampel versehen. “Bei rot markierten Anbietern liegen Mängel vor, die eine rechtskonforme Nutzung des Dienstes ausschließen und deren Beseitigung vermutlich wesentliche Anpassungen der Geschäftsabläufe und/oder der Technik erfordern”, heißt es in einer am Freitag, dem 3. Juli veröffentlichten Erklärung.

Die Datenschutzbehörde überprüfte insgesamt 17 Videokonferenzdienste auf das Vorliegen von rechtskonformen Auftragsverarbeitungsverträgen, zudem wurden bei mehreren Diensten auch die technischen Aspekte kursorisch geprüft. Die rechtlichen und technischen Aspekte wurden getrennt voneinander mit einer Ampel bewertet.

Bei der rechtlichen Prüfung fielen die besagten Videokonferenzdienste komplett durch. Bei Microsoft Teams sieht die Datenschutzbehörde “viele Unklarheiten und Widersprüche im Auftragsverarbeitungsvertrag.” Diesen bereits veröffentlichten Auftragsverarbeitungsvertrag (laut Metadaten vom 3. Januar 2020) habe Microsoft zudem ohne Angabe von Gründen oder einer Kennzeichnung umfangreich nachträglich geändert. In der Fassung vom 9. Juni seien mehrere, aber nicht alle Mängel stillschweigend behoben worden. Vor Skype und Teams aus dem Hause Microsoft hatte Smoltczyk bereits im Mai gewarnt.

Bei Zoom umfassen die Mängel im Auftragsverarbeitungsvertrag laut der Landesdatenschutzbeauftragten unzulässige Datenexporte sowie nicht zulässige Einschränkungen der Löschpflicht. Die Datenschutzbehörde äußerst zudem “Zweifel an der Zuverlässigkeit des Anbieters.”

Eine grüne Ampel erhielten kommerziell bereitgestellte Instanzen der Open-Source-Software Jitsi, etwa von Netways oder sichere-videokonferenz.de. Eine positive Bewertung erhielten auch Tixeo Cloud, Big Blue Button von Werk21 sowie Wire. Mit Gelb wurden freie Instanzen von Jitsi bewertet, da hier in der Regel ein Auftragsverarbeitungsvertrag fehlt.

Im Unterschied zu Cisco Webex erhielt die von der Telekom betriebene Variante von Webex eine gelbe Ampel. Hier wurden ebenfalls Mängel im Auftragsverarbeitungsvertrag, unzulässige Einschränkungen des Weisungsrechts sowie unklare Regelungen zu Datenexporten festgestellt, die laut der Behörde eine rechtskonforme Nutzung des Dienstes ausschließt. Im Gegensatz zur roten Ampel sei hier aber eine Beseitigung der Mängel “vermutlich ohne wesentliche Anpassungen der Geschäftsabläufe und der Technik möglich”, heißt es in dem Bericht. Die Telekom hat bereits Änderungen angekündigt.

Eine oberflächliche technische Prüfung fand nur bei den kommerziellen Jitsi-Instanzen, Big Blue Button von Werk21 sowie Tixeo Cloud und Wire statt. Diese seien “derzeit (nur) unter Beachtung bestimmter Rahmenbedingungen nutzbar” und erhielten dafür eine gelbe Ampel. Im Falle von Jitsi sei beispielsweise die App aus dem freien App-Store F-Droid vorzuziehen, da sie im Unterschied zu der Variante aus dem Google Play Store keine Trackingdienste enthalte.

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Unity heißt jetzt Lomiri

Mo., 07/06/2020 - 10:19

Unity8 und die damit verbundenen Projekte erhalten einen neuen Namen: Lomiri. Für den Namenswechsel gebe es technische und soziale Gründe.

In einem Blogpost schreiben die UBPorts-Entwickler über die Namensänderung und nennen auch die Gründe dafür. Wichtig ist ihnen, zu betonen, dass dieser nicht als Reaktion auf rechtlichen Druck durch Canonical oder die Ubuntu-Community passiert, sondern aus anderen Überlegungen heraus.

Zum einen gehe es um die Verwechslungsgefahr. Den Namen Unity verbinden viele Menschen vor allem mit der gleichnamigen 3D-Engine. Das habe immer wieder zu Verwirrung geführt. So erhielt das Unity8-Projekt regelmäßig Anfragen, wie sich 3D-Modelle und Meshes in die Shell einbinden lassen.

Zum anderen stießen die Entwickler beim Bau von Paketen für Debian und Fedora auf das Namensproblem: Der Name Ubuntu taucht bei einigen Komponenten auf, was laut den Paketbauern Probleme bei der Aufnahme in andere Distributionen verursachen könnte. Daher heißt das Shell-Projekt “unity8” nun “lomiri”, das “ubuntu-ui-toolkit” wird zum “lomiri-ui-toolkit”, der “ubuntu-download-manager” zum “lomiri-download-manager” und so weiter. Auch die Schnittstellen wechseln ihren Namen: So heißt der “Ubuntu.Components” QML-Import nun “Lomiri.Components”.

Allerdings gibt es auch einige Dinge, für die das Projekt keine neuen Namen wählt. Ubuntu Touch heißt weiterhin so, ebenfalls der OpenStore der Anwendungen dafür mitbringt. Zugleich will UBPorts für die Ubuntu-Touch-Images die Rückwärtskompatibilität gewährleisten. Normale Nutzer sollten von den Namenswechseln ohnehin nichts mitbekommen, Entwickler stolpern nur an wenigen Stellen darüber.

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Purism bietet Librem 14 mit 6 Kernen und 14-Zoll-Display an

Fr., 07/03/2020 - 14:17

Erste Prototypen für Librem-13-Laptops haben die Linux-Hardware-Spezialisten von Purism bereits vor mehr als vier Jahren verteilt. Die Laptop-Serie bekommt nach vier Generationen mit dem nun angekündigten Librem 14 erstmals eine größere Überarbeitung des Herstellers. Die bietet vor allem Hardware-Upgrades.

Die wohl größte Neuerung, die sich auch im gewählten Namen widerspiegelt, ist das 14-Zoll-Display, das das bisher genutzte 13,3-Zoll-Panel ersetzt. Die Laptops selbst werden jedoch nicht größer, sondern sogar minimal kleiner. Purism folgt damit dem Hardware-Trend großer Hersteller, die Einfassungen um die Displays zu verkleinern.

Technische Grundlage bildet Intels Core i7-10710U CPU aus der Comet-Lake-Generation mit sechs Kernen und 12 Threads. Bisher gab es maximal vier Kerne in den verbauten Intel-CPUs. Dem Prozessor zur Seite stehen bis zu 32 GByte, so dass sich der Laptop auch gut für rechenintensive Arbeiten eignen sollte. Für Festspeicher stehen zwei M.2-Slots für Sata- oder NVMe-SSDs bereit.

Wegen vielfach geäußerter Wünsche bleibt die RJ45-Buchse für Gigabit-Ethernet erhalten. Die Hardwaretasten zum Abschalten von Kamera, Mikrofon, WLAN und Bluetooth befinden sich nun nicht mehr an der Seite, sondern über der Tastatur. Das Gerät lässt sich zusätzlich zum Hohlstecker per USB-C Power-Delivery laden. Über USB-C ist eine Displayausgabe für 4K bei 60 Hz möglich, ebenso wie über den vorhandenen HDMI-Anschluss.

Wie gehabt setzen auch die Librem-14-Laptops auf eine eigene Coreboot-Software mit einer neutralisierten Intel ME. Mit Pureboot und dem Librem Key sollen sich außerdem Veränderungen an der Firmware feststellen lassen. Das Gerät ist derzeit mit einem Rabatt für rund 1200 US-Dollar erhältlich und soll später ab 1500 US-Dollar kosten. Purism will die Laptops ab dem vierten Quartal 2020 verteilen.

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Cadmus unterdrückt Hintergrundgeräusche in Videokonferenzen

Fr., 07/03/2020 - 13:43

Wenn bei einem Teilnehmer in einer Video- oder Telefonkonferenz im Hintergrund Autolärm zu hören ist, so strapaziert dies auf Dauer die Nerven aller Zuhörer. Die Software Cadmus möchte unter Linux damit Schluss machen.

Cadmus, das nun in einer ersten Version 0.0.1 erschienen ist, lauscht am Mikrofoneingang und eliminiert Hintergrundgeräusche. Cadmus arbeitet auf diese Weise mit fast allen Video- und Telefonkonferenzlösungen zusammen. Die Anwender müssen lediglich den passenden Mikrofoneingang in einer Liste auswählen. Cadmus verankert sich dabei als Symbol im System Tray.

Die Software filtert die Hintergrundgeräusche allerdings nicht selbst heraus, sondern dient nur als Frontend für das PulseAudio Noise Suppression Plugin. Cadmus leitet die vom Mikrofon aufgenommenen Töne durch das Plugin und setzt dann das Standard-PulseAudio-Mikrofon auf das vom Plugin erzeugte Ergebnis.

Der Entwickler stellt fertige Pakete für Debian bereit, zudem existiert ein AppImage. Da die Software in Python implementiert ist, lässt sie sich auch schnell aus dem Quellcode in Betrieb nehmen. Alles weitere Wissenswerte dazu liefert die entsprechende Github-Seite.

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